Es ist gerade einmal fünfzehn Jahre her, da war das Internet noch eine Spielwiese für einige wenige Enthusiasten und IT-Spezialisten. DSL war noch unbekannt und der Normalbürger konnte mit dem Begriff Internet wenig bis gar nichts anfangen. Der Internetzugang wurde in dieser Zeit meist über analoge Modems hergestellt, die nur dürftige Übertragungsraten bis 56 Kbit/s boten. Wer sich einen ISDN Anschluss leistete, konnte auf eine Geschwindigkeit von 64 Kbit/s zurückgreifen – mit Kanalbündelung maximal auf 128 Kbit/s.
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Ein DSL Zugang als Highspeedanschluss
Im Vergleich zu damals hat sich einiges verändert. Heute ist das Internet ein Massenphänomen und ein Internet Zugang gehört zur Standardausstattung der meisten deutschen Haushalte. Ungefähr vierzig Millionen Menschen in Deutschland sind inzwischen online – das ist jeder Zweite. Der Zugang zum Internet erfolgt überwiegend über einen schnellen DSL Anschluss, der hohe Bandbreiten bietet.
Ein DSL Zugang hat neben einer höheren Geschwindigkeit insbesondere den Vorteil, dass hierfür die vorhandene Telefonleitung verwendet werden kann. Trotzdem ist selbst der langsamste gängige DSL 2000 Anschluss über 35 Mal so schnell, wie der schnellste Analog Anschluss und mehr als dreißig Mal so schnell, wie ein ISDN Anschluss.
Der normale ADSL Zugang besteht in der Regel aus einer DSL Flatrate zum unbegrenzten Surfen im Internet und einer Telefon Flatrate, mit der rund um die Uhr ins deutsche Festnetz telefoniert werden kann. Die Telefongespräche laufen dabei per Internettelefonie ebenfalls über den DSL Zugang.
Aktuelle DSL Zugänge sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
Da DSL immer noch nicht überall verfügbar ist, kann auch ein Internetzugang via Kabel eine interessante Alternative sein. Die großen Kabelnetzbetreiber wie Kabel Deutschland, Unitymedia oder Kabel BW bieten hier Geschwindigkeiten von maximal 120.000 Kbit/s. Ein solcher Kabelanschluss ist damit vielfach schneller, wie ein herkömmlicher DSL 16000 Anschluss.
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