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DSL Vergleich - DSL-Angebot neu oder DSL-Anbieter wechseln

Sofern Sie beabsichtigen, einen DSL Vergleich über verschiedene Provider durchzuführen, dann sollten Sie nicht nur den vermeintlich günstigen DSL-Preis im Blick haben, sondern auch andere Kriterien berücksichtigen wie beispielsweise einen Vergleich über die Service-Dienste der Provider, die bei den Providern möglichen DSL-Geschwindigkeiten, die Qualität der subventionierten Hardware, aktuelle Rabatte wie Erlass der DSL Anschlussgebühr oder auch mögliche Alternativen zum DSL Anschluss.

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DSL Verfügbarkeit:

Auf der Suche nach einem neuen DSL Anbieter sollte natürlich zunächst einmal geprüft werden, ob dieser DSL Provider in Ihrem Anschlussgebiet überhaupt DSL zur Verfügung stellen kann und welches DSL Netz dafür in Frage kommt. Kunden aus Großstädten werden in der Regel keine Verfügbarkeits-Probleme haben, Kunden aus ländlichen Regionen jedoch schon. Gerade in abgelegenen ländlichen Gebieten (wie Küstenregionen oder Regionen in abgelegenen Berggebieten) haben die Deutsche Telekom und alternative Netzanbieter ihre Breitband-Netze nicht flächendeckend ausgebaut. Lange Zeit hatte die Landbevölkerung, aber auch Bewohner in Neubaugebieten der Neuen Bundesländer das Nachsehen, wenn es um die Frage nach Breitband-Internet ging. Aufgrund der Entfernungen hatten viele Endkunden eine wesentlich langsamere Geschwindigkeit (Light-DSL) oder mussten auf kostspielige Alternativen zurückgreifen, wie beispielsweise Internet via Satellit (z.B. skyDSL, Filiago oder satspeed) oder auch über Mobilfunk mit UMTS bzw. HSPA (soweit überhaupt verfügbar).


Aufteilung des deutschen Breitbandmarktes im Jahr 2012
Provider Kunden
in Millionen
Anteil in Prozent direkt zum
Anbieter
Deutsche Telekom 12,427 45,2 weitere Infos
United Internet
(1&1 inkl. freenet)
3,300 12,0 weitere Infos
Vodafone (ehemals Arcor) 3,207 11,7 weitere Infos
Telefónia Germany (o2, Alice) 2,376 8,6 weitere Infos
Unitymedia Kabel BW 2,219 8,1 weitere Infos
Kabel Deutschland 1,741 6,3 weitere Infos
Sonstige (EWE TEL, M-net, NetCologne) 2,230 8,1 weitere Infos
Quelle: Wikipedia

DSL Geschwindigkeit:

Bei den heutigen DSL Zugangstarifen wird von den Providern neben dem Endkundenpreis vor allem eines beworben: die DSL Geschwindigkeit. Je höher die DSL-Geschwindigkeit ist, desto mehr Möglichkeiten bieten sich dem DSL-Kunden für Internet-Anwendungen. Bei einem DSL Vergleich sollte man sich also vor Augen halten, was man mit einem DSL Anschluss bezwecken möchte. Sofern man sich einfach nur im Internet etwas informieren und vielleicht noch E-Mails schreiben und lesen möchte, dann genügt ein DSL-Anschluss mit der geringsten DSL Geschwindigkeit von 1024 KBit/s bzw. 2048 KBit/s (DSL 1000 bzw. DSL 2000). Möchte man häufiger Musik-Dateien aus dem Internet laden (downloaden) oder Dateien auf einen bzw. mehrere Internet-Server laden (upoaden) dann reicht eine DSL Geschwindigkeit von 6.144 KBit/s (DSL 6000). Möchte man Online-Spiele im Internet spielen oder Film-DVDs aus dem Internet "streamen" (anschauen), dann reicht eine DSL Geschwindigkeit von 16.384 KBit/s (DSL 16000). Und möchte man die neuesten Filme oder Internet-Fernsehen bester Qualität genießen, so wäre ein VDSL-Anschluss mit 25, 50 oder gar 100 MBit/s angebracht.

VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) ist allerdings nicht überall in Deutschland verfügbar. Während DSL (bis 6.000 KBit/s) bzw. ADSL2+ (bis 16.000 KBit/s) in der Regel über die vorhandenen Telefon-Kupferkabeln gespeist werden können, wird VDSL über Glasfaserleitungen realisiert. Dieses neue Netz wurde erst im Jahr 2006 von der Deutschen Telekom in zwölf deutschen Großstädten begonnen und wird seither sukzessive ausgebaut. Bei DSL 6.000 bzw. DSL 16.000 (ADSL2+) sollten Sie wissen, dass die von den Providern versprochene DSL-Geschwindigkeit oft nicht eingehalten werden kann. Es kommt nämlich darauf an, wie viele DSL-Kunden sich die jeweilige DSL-Zugangsleitung teilen müssen. Da diese Netze auch von DSL-Service-Provider angemietet werden sollten Sie bei Unzufriedenheit und beim Wechsel bzw. DSL Vergleich darauf achten, dass Sie unterschiedliche, vor Ort verfügbare Netzbetreiber (Telekom, Vodafone, Telefonica, HanseNet, M-Net usw.) miteinander vergleichen und nicht die Service-Provider, die ihre DSL-Produkte ohne eigenes Netz vertreiben.

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