DSL Tarife, Internettarife: Günstiges DSL mit Flatrate
Die DSL Provider zeigen sich recht kreativ bei der Gestaltung ihrer DSL Tarife. Diese wechseln oftmals sogar im Monatsrhythmus ihren Namen oder ihren Preis. Die Übersicht über die verschiedenen DSL Tarife geht dabei schnell verloren, ein DSL Preisvergleich wird erschwert. Wir geben hier einen Überblick über die grundlegenden Tarifarten, die in Verbindung mit DSL erhältlich sind.
DSL Tarife gliedern sich in einerseits in Zeit- oder Volumentarife. Diese sind jedoch eher auf dem Rückmarsch. Inzwischen hat sich die Flatrate bei allen DSL Anbietern als Standard durchgesetzt.
Im folgenden erläutern wir kurz die einzelnen Tarifarten.
Flatrate
Mit einer Flatrate kann zum festen Pauschaltarif im Internet gesurft werden. Die monatlichen Kosten sind damit auf eine bestimmte Summe begrenzt. Der Vorteil: Es muss nicht ständig auf die Uhr geschaut werden oder das verbrauchte Datenvolumen beachtet werden. Sehr beliebt sind inzwischen auch Doppel-Flatrates für Internet und Telefonie. Damit lässt sich dann ebenfalls ohne Begrenzungen neben der unbegrenzten Internetnutzung auch kostenlos in das deutsche Festnetz telefonieren. Je höher die Bandbreite der DSL Flatrate, umso schneller lassen sich auch große Dateien herunterladen. Auch für das regelmäßige Anschauen von Online-Movies im Streaming-Verfahren eignet sich eine Flatrate.
Vieltelefonierer empfiehlt sich die Wahl einer Telefon Flat, die unbegrenzte Gespräche in das deutsche Festnetz ermöglicht. Die Gespräche werden dabei per Internettelefonie (VoIP) geführt. Bereits ab DSL 2000 können per VoIP Gespräche in guter Qualität über eine Leitung geführt werden. Die analogen oder ISDN-Telefone werden dabei direkt an einen DSL Router angeschlossen, der vielfach bereits kostenlos von den Providern angeboten wird.
Zeittarife entspringen noch der Anfangsphase von DSL. Damals waren die Datenverbindungen noch erheblich teurer als heute. Internetnutzer zahlen bei einem Zeittarif für den zeitliche Nutzung des Internets. Meistens sind diese Tarife minutenbasiert und eignen sich eher für Wenigsurfer, die etwa nur kurz ihre E-Mail checken wollen. Zumeist ist in diesen Tarifen auch ein gewisses Zeitkontingent enthalten, erst nach dessen Verbrauch setzt dann die weitere Berechnung pro Minute ein. Angesichts günstiger Flatrates für Einsteiger lohnt sich ein Zeittarif nur noch in den wenigsten Fällen. Zeittarife werden dementsprechend auch nur noch von wenigen Providern angeboten.
Beim Internetsurfen per Volumentarif wird der jeweilige Verbrauch pro Internetsession berechnet. In einem Monat steht in solchen Tarifen zumeist eine bestimmte Volumenmenge gratis zur Verfügung. Wird dieses überschritten so fallen für jeden darüber hinaus gehenden Datenverbrauch weitere Kosten an. Für regelmäßige, größere Downloads ist ein solcher Tarif nicht geeignet. Er ist zwar flexibler als ein Zeittarif, da beim Surfen nicht ständig die Uhr tickt, doch Flatrates sind in den meisten Fällen die bessere Wahl, da damit unbegrenzt gesurft werden kann.
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