Moneybookers: Bezahlen per E-Mail

Moneybookers im Test
Per E-Mail kann man nicht nur Neuigkeiten von der besten Freundin erhalten, sondern auch Geld. Moneybookers, ein webbasiertes Zahlungssystem mit Firmensitz in Großbritannien macht dies möglich. Kunden können außerdem bei tausenden Händlern bezahlen. Das Geld wird dabei in Echtzeit transferiert, das heißt, es ist sofort verfügbar. Der Geldtransfer kann in über 30 Länder erfolgen.

Ein Konto eröffnen

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Bei Moneybookers kann entweder ein Privatkonto oder ein Firmenkonto eröffnet werden. Wer sich registrieren möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und seine E-Mail-Adresse bereithalten. Anschließend versendet Moneybookers einen Code, um die angegebene E-Mail-Adresse zu überprüfen. Dieser muss auf der Website eingegeben werden. Das nächste Formular erfordert nun persönliche Angaben, der einzige freiwillige Eintrag ist hierbei die Handynummer.

Nach der Zustimmung zu den AGB und den Datenschutzbestimmungen ist das Konto eröffnet.

Geld einzahlen, senden und empfangen

Moneybookers ist ein Prepaid-System, der Kunde muss also zuerst Geld einzahlen. Dies ist per Banküberweisung, Kreditkarte oder giropay möglich, in Großbritannien und Frankreich auch per Scheck. Die Einzahlung per giropay kostet für den Kunden 1,5% des Betrages. Per Bank ist ist dies kostenlos, dauert jedoch ein paar Tage. Innerhalb weniger Sekunden geschieht die Einzahlung per Kreditkarte. Die Gebühr beträgt hierbei 1,9 Prozent. In Deutschland werden VISA, Mastercard, American Express, JCB und Diners akzeptiert. Der Kunde muss seine Kreditkarte zuerst registrieren. Um sie zu verifizieren, wird sie durch Moneybookers mit einer Gebühr belastet. Das Unternehmen weist deutlich daraufhin und erstattet das Geld nach der Überprüfung der Karte.

Jetzt kann der Kunde einkaufen oder Geld versenden. Dazu braucht er nur die E-Mail-Adresse des Empfängers, auch wenn dieser noch kein Moneybookers-Kunde ist. In diesem Fall erhält der Empfänger eine Benachrichtigung per E-Mail und bekommt das Geld, nachdem er dort ein Konto eröffnet hat.

Insgesamt ist der Vorgang sehr schnell und einfach auszuführen. Wie es genau funktioniert, haben wir in einer kurzen Bildergalerie dargestellt. Alternativ lässt sich Moneybookers auch unterwegs per Handy nutzen. Für einen Sendeauftrag erhebt Moneybookers eine Gebühr von einem Prozent, jedoch maximal 50 Cent. Für den Empfänger ist dies gratis. Bei PayPal hingegen ist der Geldversand für den Privatkunden kostenlos.

Zahlungsaufträge können nur storniert werden, wenn die Transaktion noch nicht erfolgreich abgeschlossen wurde. Da der Transfer in Echtzeit erfolgt, ist dies nur der Fall, wenn Geld an jemanden gesendet wurde, der noch kein Moneybookers-Konto besitzt. Kunden können maximal 10.000 Euro pro Transaktion versenden.
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