Gefragt sind einfache und vor allem sichere Bezahl-Systeme, die für den Verbraucher kostenlos sind. Wie werden die Waren nun bezahlt? In erster Linie immer noch mit den klassischen Methoden: Bei den Studien-Teilnehmern der IZV liegt die Kreditkarte mit 27 Prozent auf Platz eins, gefolgt von der Überweisung und der Lastschrift. Allerdings seien die Nutzer überdurchschnittlich erfahren im Internet, auf den Gesamtmarkt bezogen würden Überweisung und Lastschrift besser abgeschneiden.
Click&Buy und
PayPal erreichten immerhin zwölf beziehungsweise fünf Prozent.
Erfahrung steigert Sicherheitsgefühl
Sicher fühlten sich laut IZV8 72 Prozent, mit abnehmender Erfahrung steigt die Unsicherheit. Als sichere Zahlungsmethoden wählten die Umfrage-Teilnehmer vorrangig vorausbezahlte Systeme, die
GeldKarte, Treuhandverfahren und die Bezahlung per Nachnahme. Telefonbasierte Zahlungen, Click&Buy, Überweisungen und die Lastschrift liegen sehr nah beieinander und wurden bezüglich der Sicherheit im Schnitt mit der Note
befriedigend bewertet. Etwas weniger sicher stuften die Befragten PayPal und mobile Zahlmethoden ein.
Von den befragten Nutzern zeigte sich fast jeder Zweite bereit, für mehr Sicherheit selbst aktiv zu werden. 41 Prozent würden sich bei einer Vertrauensstelle anmelden, 31 wären bereit, zusätzliche Hardware anzuschaffen. Eine Software-Installation würden 29 Prozent hinnehmen. Zusätzlich Kosten akzeptierten jedoch nur 14 Prozent und auch die Angabe von weiteren persönlichen Daten zeigte sich mit sechs Prozent als abgelehnter Vorschlag.
Vertrauen in Banken
Bei den Anbietern von Zahlungssystemen vertrauen die Nutzer nach wie vor den Banken, gefolgt von Kreditkartenunternehmen. Alle anderen Anbieter folgten mit großem Abstand und erreichten maximal knapp 20 Prozent. Um die Beliebtheit alternativer Systeme zu steigern, wünschten sich jeweils mehr als 60 Prozent der Nutzer mehr Informationen über den Ablauf im Schadensfall, eine Standardisierung und einen gesetzlichen Rahmen.