Immer
mehr Nutzer kaufen ihre Waren online, viele haben jedoch Sicherheitsbedenken, wenn es um die Bezahlung geht. Die Kunden fürchten, dass Ihre Kreditkartendaten oder ihre Bankverbindung missbräuchlich genutzt werden könnten und geben daher ungern persönliche Daten preis. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von
Bezahlsystemen im Internet, die sicheres Zahlen versprechen. Darunter auch die
paysafecard, deren Herausgeber jetzt ein neues System startet: das Cash-Ticket.
Erst Ticket kaufen
Während die paysafecard für virtuelle Güter wie zum Beispiel Online-Games gedacht ist, sollen mit dem neuen
Cash-Ticket Waren in Onlineshops und Reisen bezahlt werden können – auch in Fremdwährungen. Je nach Summe wären hierzu allerdings diverse Cash-Tickets nötig: Die Gutscheine gibt es mit einem Guthaben von zehn, 20, 50, 100 und 150 Euro zu kaufen. Wer mit dem neuen System bezahlen möchte, muss daher zunächst vorab Tickets kaufen (=
Prepaid). Maximal können zehn Codes kombiniert werden. Im Internet wird schließlich über eine 16-stellige Nummer bezahlt, die auf dem Ticket aufgedruckt ist. So spart sich der Nutzer die Angabe seiner Bankverbindung oder ähnlicher Daten.
Zwei Euro Gebühr
So sieht das Cash-Ticket aus. Bild: Cash-Ticket
Die meisten Zahlungssysteme sind für den Kunden kostenlos, für die Nutzung des Cash-Tickets werden allerdings zwei Euro fällig – eine Aktivierungsgebühr. Ein weiterer Nachteil ist das verbleibende Restguthaben. Dieses kann innerhalb von zwölf Monaten zwar kostenlos bestehen bleiben und aufgebraucht werden, nach Ablauf der Frist werden aber monatlich zwei Euro als Verwaltungsgebühr erhoben. Wer das restliche Geld abbuchen lassen möchte, zahlt einmalig fünf Euro.