Vorgestellt: Videodienste im Web 2.0

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Die Elektronikindustrie boomt. Digitalkameras mit Videofunktion und Videokameras sind seit Jahren Verkaufsschlager, neuerdings sind sogar Laptops ab Werk mit Webcams ausgestattet. Doch was nutzen all die selbst gedrehten Videos, wenn sie sich niemand sieht? Das Web 2.0 hat die Lösung in Form von kostenlosen Video-Communities.

Wohin mit all den Videos?

Allen Bekannten, Freunden und Verwandten gezeigt, existierten die Videos bislang als Speicherplatz-Vernichter auf der Festplatte weiter. Dabei besitzt manch peinliches Stück Potenzial für die warholschen 15 Minuten Ruhm. Bewiesen haben das Tessa und Lynne: Die beiden jungen Frauen wurden mit ihren beim Videodienst Youtube veröffentlichten Vollplayback-Stücken berühmt, zumindest für einige Wochen. Video-Communities oder Video-Dienste wie Youtube erlauben es ihren Anwendern, beliebige Videos ins Internet zu stellen und einer Nutzergruppe zugänglich zu machen. Gleichzeitig bieten sie eine einfache Option, Videos wiederzugeben, ohne dass die selbst gedrehten Filme umständlich hochgeladen oder eingebunden werden müssen. Es genügt, ein Stück Quellcode zu kopieren.


Gegen den Formate-Wirrwarr

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15 Minuten Ruhm durch youtube: Tessa und Lynne. Bild: youtube.com
Der Formate-Wirrwarr, der bisher auf Video-Seiten im Web dominierte, gehört ebenfalls der Vergangenheit an. Sämtliche Online-Videodienste nutzen Flash als das Format der Wahl – nicht ohne Grund, denn Flash ist einerseits weit verbreitet und erlaubt andererseits die Darstellung beliebiger multimedialer Inhalte in jedem Internetbrowser.
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