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TFT Monitor - Auflösung, Pixelfehler und Ergonomie

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Die Auflösung ist bei einem TFT Monitor vorgegeben, da die einzelnen Bildpunkte fest angeordnet sind: Ein Punkt entspricht einem Pixel (native Auflösung). So hat beispielsweise ein 19-Zöller eine Auflösung von 1200x1024 Pixel. Bei einer Veränderung von 800x600 Pixel auf 1600x1200 rechnet die Skalierungstechnik die Daten mit dem Faktor 2 hoch: Die Pixel verdoppeln sich in Höhe und Breite. Bei einer Hochrechnung von 800x600 auf 1024x768 Pixel beträgt der Skalierungsfaktor 1,28. Bei diesen ungeraden Zahlen kann es zu einer verzerrten Darstellung oder Unschärfe kommen. Monitore mit hohen Auflösungen lohnen sich für Grafiker, die ein detailreiches Bild benötigen, wie auch für Filmfans. So gibt es bereits Geräte mit Full HD: Diese Monitore können Videos in der höchstmöglichen HD-Auflösung mit 1920x1080 Bildpunkten ausgeben. Einige unterstützen zusätzlich 1080p und somit das Vollbildverfahren.

Pixelfehler

Von neuen Displays erwartet man natürlich, dass sie fehlerfrei sind. Bei LCD Monitoren kann jedoch vorkommen, dass aufgrund von Fertigungsfehlern ein oder mehrere Pixel defekt sind. Diese Pixelfehler äußern sich dadurch, dass die Pixel entweder permanent leuchten (auch farbig) oder komplett schwarz sind. Je nachdem, an welcher Stelle sich die defekten Pixel befinden, fallen sie dem Betrachter entweder gar nicht auf, oder aber sie können massiv stören. Natürlich existiert eine Norm, die ISO 13406-2, die die Pixelfehler je nach Anzahl und Art in vier Klassen einteilt. Nur Geräte der Klasse I dürfen keinen einzigen defekten Pixel aufweisen und sind demnach teurer. Die meisten TFT Bildschirme haben die Klasse II, die bis zu neun Fehler pro eine Million Pixel erlaubt. Wie die Hersteller auf Reklamationen aufgrund defekter Pixel reagieren und wie man nachträglich tote Bildpunkte zum Leben erwecken kann, hat onlinekosten.de in einem Ratgeber zum Thema Pixelfehler zusammengestellt.

Ergonomie und Besonderheiten

Nec_2690WUXi.jpg
Nec MultiSync 2690WUXi.
Bild: Nec

Um den TFT Monitor an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen, lassen sich die Bildschirme nach vorn und hinten neigen, einige sind zusätzlich in der Höhe verstellbar und besitzen einen drehbaren Fuß. Diese ergonomischen Anpassungen sind für Büroangestellte und Privatanwender, die viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen, ein Vorteil. Zudem sind manche Monitore mit integrierten Lautsprechern oder der Pivot-Funktion ausgestattet. Mit dieser lässt sich der Bildschirm um 90 Grad drehen und hochkant aufstellen, was für einige Office-Anwendungen durchaus Sinn machen kann.

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