TFT Monitor - Kontrast, Beleuchtung und 16:9

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Um ein gutes und sattes Bild erzeugen zu können, müssen bei einem LCD Bildschirm auch das Kontrastverhältnis und die Helligkeit stimmen. Das Kontrastverhältnis beschreibt den Helligkeitsunterschied zwischen einer weißen und einer schwarzen Fläche auf dem Bildschirm. Bei TFTs wird das Verhältnis zwischen dem hellsten (weiß) und dem dunkelsten Punkt (schwarz) angegeben, zum Beispiel 700:1. Das bedeutet in diesem Fall, dass ein weißer Bildpunkt 700 Mal heller leuchtet als ein schwarzer Punkt. Die zurzeit erhältlichen TFT Monitore weisen je nach Preisklasse und Hersteller ein Kontrastverhältnis zwischen 400:1 und 2000:1 auf. Einige Hersteller setzen hingegen auf einen dynamischen Kontrast, der höhere Werte erzielt: Teilweise sind so bis zu 100.000:1 möglich, selbst Angaben wie 5.000.000:1 finden sich in Datenblättern. Diese Technik analysiert das ausgegebene Bild und passt das Kontrastverhältnis automatisch an. Generell ist ein möglichst hoher Kontrastwert zu empfehlen.

Gleichmäßige Beleuchtung?

Ebenso wichtig ist die Helligkeit des Bildschirms. Bei einem TFT Monitor wird sie durch die eingebauten Leuchtstoffröhren oder die neuere Variante, LEDs, bestimmt. Diese wird in Candela gemessen und vom Hersteller in Candela pro Quadratmeter (cd/m²) angegeben, was die Leuchtdichte bezeichnet. Im Handel werden Modelle mit 250 bis 470 cd/m² angeboten. Wichtiger als ein möglichst hoher Wert ist eine gleichmäßige Verteilung des Lichts. So sollte der Bildschirm komplett, auch an den Rändern, gut ausgeleuchtet sein und keine dunklen Stellen aufweisen. LEDs erreichen in der Regel eine gleichmäßigere Ausleuchtung sowie einen besseren Kontrast und sind außerdem sparsamer. Zu guter Letzt punkten sie mit einer höheren Lebensdauer, sind aber teurer.

Welche Größe ist die Richtige?

TFT Bildschirme sind zwar auch noch als 15-Zöller erhältlich, insgesamt werden die Monitore jedoch immer größer. Für vierstellige Summen stehen sogar Geräte mit bis zu 30 Zoll in den Regalen. Die Zoll-Angabe bei einem Flachbildschirm lässt sich nicht direkt mit der eines Röhrenmonitors vergleichen, da die sichtbare Bildfläche größer ist. So entspricht ein 17 Zoll TFT Monitor eher einem 19 Zoll Röhrenmonitor. Generell gilt: Je größer desto besser, um die Augen zu schonen und mehrere Anwendungen parallel darstellen zu können. Dies ist vor allem für Grafikprogramme von Vorteil. Bei größeren Displays sollte jedoch besonders darauf geachtet werden, dass der Bildschirm gleichmäßig ausgeleuchtet ist - zumindest bei Leuchtstoffröhren. Für den Heim- oder Office-Gebrauch sind Einsteigermodelle mit 20 Zoll schon ab 100 Euro zu haben. Der Umrechnungsfaktor ist 1 Zoll = 2,54 Zentimeter.

Kinofeeling mit Widescreen und 16:9

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BenQ FP202W. Bild: BenQ.

Ein großes Thema sind außerdem Widescreen LCD Displays. Die Monitore im 16:10- oder neuerdings auch 16:9-Format lohnen sich vor allem für Film-Fans und Spieler. Auch Windows 7 profitiert mit Aero Snap von breiten Bildschirmen, da sich bequemer zwei Fenster nebeneinander anordnen lassen. Der Nachteil bei dieser Technik ist jedoch, dass zum Beispiel ein 19-Zoll-Widescreen-Monitor zwar ein breiteres Bild liefert, dafür aber in der Höhe deutlich weniger Platz bietet als ein 19-Zöller im 4:3-Format. Daher sollte man lieber einen größeren LCD Bildschirm wählen.

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