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TFT Monitor anschließen - HDMI, DVI, VGA, DisplayPort und HDCP erklärt

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Für eine gute Bildwiedergabe ist auch der Anschluss des Monitors entscheidend. TFTs können sowohl mit einem analogen als auch digitalen Anschluss ausgerüstet sein: D-Sub oder DVI. Einige Modelle bringen gleich beide Schnittstellen mit, teurere Monitore verfügen teilweise auch schon über HDMI (High Definition Multimedia Interface). Darüber hinaus gibt es mit DisplayPort einen weiteren Standard.

Der richtige Anschluss

Der D-Sub-Anschluss, der auch als VGA-Anschluss bezeichnet wird, überträgt die Daten der Grafikkarte analog. Der Nachfolger heißt DVI (Digital Visual Interface) und kann in drei Typen unterteilt werden: DVI-I (analog und digital), DVI-D (digital) und DVI-A (analog), wobei letzterer kaum Verwendung findet.

Der DVI-D-Anschluss überträgt nur rein digitale Signale, an einem DVI-I-Stecker hingegen lässt sich mittels Adapter auch eine D-Sub-Grafikkarte anschließen. Nachteilig hierbei ist, dass das digitale Signal der Grafikkarte in diesem Fall zunächst in ein analoges und anschließend durch den Monitor wieder in ein digitales Signal umgewandelt wird. Hierbei kann ein Qualitätsverlust entstehen. Günstige TFTs verfügen oft über den älteren, analogen Anschluss. Für Einsteiger reicht dieser vollkommen aus. Grafiker und Multimedia-Anwender sollten sich jedoch für einen DVI-Anschluss entscheiden.

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Links: D-Sub-Anschluss, rechts: DVI-I-Anschluss. Bild: onlinekosten.de

Wer bereits eine Grafikkarte mit HDMI-Anschluss besitzt und hochauflösende Videos anschauen oder Spiele von der Playstation 3 oder Xbox 360 an seinem neuen Monitor ausgeben möchten, sollte über ein Display mit HDMI-Anschluss nachdenken. Diese Schnittstelle überträgt sowohl Video- als auch Audiodaten volldigital und ist abwärtskompatibel zu DVI-D.

Muss der Monitor HDCP unterstützen?

In diesem Zusammenhang muss auch HDCP (High-bandwidth Digital Content Protection) erwähnt werden: Hierbei handelt es sich um einen von Intel entwickelten Kopierschutz für hochauflösende HDTV- und Blu-Ray- beziehungsweise HD-DVD-Inhalte für die DVI-, HDMI- und DisplayPort-Schnittstelle. Entsprechend geschütztes Material lässt sich nur ansehen, wenn das abspielende Gerät und auch der Monitor HDCP unterstützen. Bei Displays mit HDMI-Anschluss ist dies standardmäßig der Fall, bei DVI-Geräten nicht. Wer sich für letzteres entscheidet, sollte also darauf achten, dass der Bildschirm zusätzlich HDCP unterstützt. Soll der Monitor nur für Büroanwendungen eingesetzt werden, ist die HDCP-Unterstützung kein entscheidendes Kaufkriterium.

Verantwortlich für die Spezifikationen des DisplayPort-Standards ist die VESA (Video Electronics Standards Association). DisplayPort ist eine neuere Schnittstelle, die ebenso wie HDMI hochauflösende Video- und Audiosignale gleichzeitig übertragen kann und nicht nur HDCP, sondern mit DCDP (DisplayPort Content Protection) zusätzlich einen eigenen Kopierschutz unterstützt.

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