Anzeige:

Trojaner - Die PC-Schnüffler

Anzeige
Zahlreiche Computer der Bundesregierung sollen mit so genannten trojanischen Pferden infiziert worden sein. Diese Computer-Schnüffelprogramme, kurz auch Trojaner genannt, bedrohen aber nicht nur den Staat, sondern auch den privaten Internetnutzer, Die Software öffnet Computer-Kriminellen eine Hintertür im Betriebssystem, was ihnen den Zugriff und im schlimmsten Fall auch die volle Kontrolle über den Computer erlaubt. onlinekosten.de gibt einen Überblick zur Funktionsweise von Trojanern und zeigt, wie sich der Nutzer vor den Schnüffelprogrammen schützen kann.

Was ist ein Trojaner?

Die Schnüffelprogramme auf Computern folgen ihrem großen Vorbild im antiken Griechenland: Trojanische Pferde beinhalten Funktionen, von denen der Betroffene zunächst nichts ahnt. Neben den für den Nutzer sichtbaren Inhalten enthalten die Dateien den schädlichen Code, der ein elektronisches Hintertürchen auf dem Computer installiert.

Wie erhalte ich einen Trojaner?

Die klassische Methode ist der Trojanerversand per E-Mail. Die Nachrichten erhalten Anlagen - wenn der Nutzer diese öffnet, installiert sich das Programm. Moderne E-Mail-Programme erlauben es auch, einen ausführbaren Programmcode direkt in die Mails einzubauen. Dadurch lassen sich ohne Zutun des Nutzers Programme starten oder Funktionen des Betriebssystems aufrufen. Auf ähnliche Weise können auch Internetseiten direkt Trojaner auf dem Computer installieren. Ist der Nutzer sehr vorsichtig, bleibt noch immer ein direkter Angriff über Schwachstellen im Internetbrowser oder im Betriebssystem.

Was macht ein Trojaner?

Ist ein Trojaner einmal auf einem Computer installiert, durchsucht das Schnüffelprogramm die Festplatte nach Daten, überwacht Tastatureingaben oder liest beim Internet-Surfen und E-Mail-Lesen mit. Die gewonnenen Daten schickt das trojanische Pferd häppchenweise an seinen Autor. Während Trojaner bei Privatnutzern insbesondere Zugangsdaten für Internetverbindungen, E-Mail-Konten oder für das Onlinebanking ausspionieren, stehen bei Firmen Konstruktionspläne, Kalkulations- oder Personendaten im Vordergrund. Dieser Datendiebstahl kann im Gegensatz zum klassischen materiellen Diebstahl unbemerkt bleiben: Denn die betroffenen Daten verschwinden nicht, der Trojaner kopiert sie einfach nur.

Wie kann ich mich vor einem Trojaner schützen?

Anti-Viren-Programme erkennen meist die verbreitetsten trojanischen Pferde. Eine Firewall kann ebenfalls helfen: gegen Angriffe aus dem Internet und gegen das Versenden von Daten an das Internet. Hundertprozentigen Schutz bietet das allerdings nicht - es gibt zu viele Sicherheitslücken in zu vielen Produkten. Vorsicht ist zudem vor allem bei E-Mail-Anlagen geboten: Da die Absenderadressen von Trojaner-Mails grundsätzlich gefälscht sind, nützt es manchmal auch nichts, nur Anlagen von bekannten Absendern zu öffnen. Wer sich gegen die automatische Installation von Trojanern durch Programmcodes im Internet und in E-Mail-Programmen schützen will, muss die so genannten aktiven Inhalte ausschalten. In Rechnernetzwerken kann es helfen, den Nutzern nur beschränkte Rechte einzuräumen - denn Trojaner verfügen nur über die Rechte des Nutzers, der sie versehentlich installiert.
Haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie eine Mail an info@onlinekosten.de.
 Suche

  Computer-News
Freitag, 19.09.2014
Acer Chromebook 13 für 299 Euro vorgestellt
Amazon stellt neue Ebook-Reader vor: Kindle Voyage mit besserem Display
Nach NSA-Skandal: Größeres Interesse für IT "Made in Germany"
Donnerstag, 18.09.2014
Neues Amazon-Tablet Fire HDX 8.9 ab 379 Euro
Apple: Datenschutz-Offensive soll Vertrauen der Nutzer zurückgewinnen
Neues Amazon-Tablet Fire HD in zwei kompakten Größen
Apple stellt die neuen iPads im Oktober vor
Netflix braucht den gläsernen Zuschauer
Israel rüstet sich für Kriege in der Cyberwelt
Mittwoch, 17.09.2014
Netflix in Deutschland gestartet (Update zu House of Cards)
Justizminister Maas droht Google mit Zerschlagung
Speicherung von Surfprotokollen: Klarheit erst vom EuGH?
Luxusuhren-Macher über Apple Watch: "Als hätte sie ein Designstudent entworfen"
Dienstag, 16.09.2014
Gehackte Provider einig: Kein Zugriff durch Geheimdienste - Begründungen höchst unterschiedlich
Montag, 15.09.2014
AVM: Fritz!Box 3490 ab sofort verfügbar
Weitere Computer-News
Internetzugang
Zahlreiche Provider haben günstige DSL Angebote. Inzwischen bieten einige von ihnen auch das schnelle VDSL an.
Jetzt die Vodafone VDSL Verfügbarkeit checken, nach T-Home VDSL suchen oder die 1und1 VDSL Verfügbarkeit vor Ort prüfen.
Schnell anmelden und mit Highspeed im Internet surfen.
Handys
Wer keinen Mobilfunk-Vertrag abschließen will, braucht zu seiner Prepaid SIM-Karte von Anbietern wie Simyo oder Fonic noch ein Handy ohne Vertrag. Die Auswahl ist groß, ebenso wie die Preisunterschiede.
Ob klassisches Tastenhandy oder Touchscreen Handy: Wir stellen aktuelle Modelle verschiedener Preiskategorien vor.
DSL Telefon
Der klassische Telefonanschluss ist out. Heute ist vielerorts bereits DSL verfügbar und macht das DSL Telefon möglich.
Eine Telefon Flatrate senkt die Kosten zudem erheblich.
Das DSL Angebot ist allerdings groß. Deshalb vorher Provider vergleichen.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs