Die Viren-Gefahr darf übrigens nicht überschätzt werden: Die meisten Viren und Würmer sind bestenfalls lästig und müssen manuell aktiviert werden, um den Rechner zu befallen. Die Antiviren-Unternehmen verbreiten jedoch gerne Horror-Meldungen über Viren, um den Kunden jährlich eine neue Version des Scanners oder kostenpflichtige Signatur-Updates zu verkaufen.
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Eine gehörige Portion Vorsicht kann das Viren-Problem auf dem eigenen Rechner massiv einschränken. Genau wie niemand im echten Leben alles in den Mund nehmen würde, was er auf der Straße findet, sollte auch im virtuellen Leben nur angeklickt werden, was aus sicherer Quelle stammt. So lassen sich gut 95 Prozent aller Infektionen vermeiden. Das Restrisiko bleibt jedoch wegen neuartiger Schädlinge, neuer Sicherheitslücken und Infektionen durch Dateien aus vermeintlich sicheren Quellen. Deshalb sollte ein Virenscanner grundsätzlich zur Grundausstattung jedes Windows-PCs gehören.
Steht eine bestimmte Datei unter Verdacht, erweist sich der kostenlose Dienst virustotal.com als äußerst nützlich: Die Datei wird mit rund 40 verschiedenen Antiviren-Engines überprüft. Darunter befinden sich auch sämtliche namhaften Hersteller von Anti Virus Software. Für einen permanenten Schutz haben sich die folgende Programme bewährt.
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