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High Definition - HD Inhalte aus dem Internet

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Ein weiterer Vorteil von HDMI ist, dass neben den Videodaten auch Audiosignale übertragen werden, zusätzliche Audiokabel entfallen also. Hört sich soweit gut an: In der Praxis bedeutet dies aber, dass bei nur einem HDMI-Kabel der Sound nur über die Fernsehlautsprecher zu hören ist. Soll zusätzlich eine Surround-Anlage angeschlossen werden, muss dies beim PC über die Soundkarte oder beim Player über die Audio-Ausgänge erfolgen.

HD-Inhalte aus dem Internet

Für hochauflösende Videodateien ist hingegen kein spezieller Software-Player nötig. VLC, Media Player & Co. haben damit keine Schwierigkeiten. Leider ist die Auswahl an legalen Quellen für HD-Filme im Netz immer noch im Aufbau und beschränkt sich auf Video-on-Demand- und Download-Anbieter wie Videoload, Maxdome und iTunes. Wer die HD-Wiedergabe nur ausprobieren möchte, kann sich an einem größeren Fundus bedienen. Eine Auswahl an verschiedenen HD-Videos bietet Microsoft in seinem WMV HD Content Showcase an. Konkurrent Apple schläft auch nicht und bietet seinerseits Film-Trailer, Musikvideos und weiteres HD-Gut im QuickTime Guide HD an. Auf die Dauer aber machen Häppchen allein nicht satt, umfangreicheres aktuelles Film-Futter ist nur auf Blu-ray erhältlich. Aber auch da muss der HD-Fan noch Abstriche in Kauf nehmen. Im Vergleich zu DVDs ist das Sortiment an blauen Scheiben immer noch kleiner, wächst aber stetig.

Videoload HD-Rubrik
Videoload sammelt die HD-Serien, -Filme und -Dokumentationen in einer eigenen Rubrik. Screenshot: onlinekosten.de

Lohnt sich die Investition überhaupt?

Einige behaupten felsenfest, keinen Unterschied zwischen Filmen oder Fernsehinhalten in herkömmlicher Auflösung und HD zu erkennen. Im direkten Vergleich wirkt ein HD-Film auch aus einer Entfernung von drei bis vier Metern deutlich schärfer, sprich, es sind mehr Details sichtbar. Wie deutlich der tatsächliche Unterschied ausfällt, hängt auch von der verwendeten Hardware ab. Alleine die Pixelfülle verbessert aber bereits die Bildqualität. Die über das Fernsehen empfangbare PAL-Auflösung liefert 768×576 Pixel, bei HD-Inhalten sind es schon mehr als doppelt soviel Bildpunkte und bei Full HD fast die fünffache Anzahl. Im Endeffekt entscheidet aber natürlich der persönliche Eindruck.

Steht im Haushalt bereits ein neuerer PC und der Röhrenfernseher wurde in Rente geschickt, ist man schon ab 100 Euro für ein Blu-ray-Laufwerk und ein HDMI- beziehungsweise DVI-Kabel oder einen Player dabei, weiter hoch geht es natürlich immer. Wer noch nicht überzeugt ist, sollte mit dem Kauf eines Blu-ray-Laufwerks oder -Players warten und sich zunächst einige der bereits erwähnten HD-Videos auf seinem Fernseher anschauen.

Fest steht auf jeden Fall: Wer einmal ein Blu-ray-Laufwerk im Zusammenspiel mit einem HD-tauglichen Fernseher sowie einer 5.1/7.1-Surround-Anlage erlebt hat, wird der guten alten DVD keine Träne nachweinen.

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