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HD Fernsehen - HDTV bei Sky, Entertain und HD Plus

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Auch IPTV-Kunden von Entertain kommen in den Genuss – vorausgesetzt, am Wohnort ist VDSL verfügbar. Zum Empfang bietet die Telekom HD-fähige Receiver und Festplatten-Rekorder an, die die Bundesliga, Anixe HD und Clips aus dem TV-Archiv oder videoload auf den Fernseher übertragen. Zudem hat auch der Bezahlfernsehen-Anbieter Sky ein HDTV-Paket im Programm. Sky HD lässt sich aber nur mit einem HD-Receiver mit der Kennzeichnung "geeignet für Sky" empfangen, die der Anbieter kostenfrei als Leihgabe bereitstellt. Im Angebot sind die sieben Programme sky cinema HD, sky sport HD sowie Eurosport, Disney Cinemagic, Discovery, National Geopraphic Channel und History in HD. Die empfangbaren Sender variieren je nach gebuchtem Paket: Sky Welt, Sky Cinema oder das Sport oder Fußball Bundesliga Paket. Wer ein oder zwei Pakete gebucht hat, bezahlt einen HD-Aufschlag von 10 Euro pro Monat, bei drei oder mehr Paketen sind es 5 Euro.

Private Sendergruppen

Die privaten Fernsehsender werden noch nicht in HD-Qualität über das Kabelnetz ausgestrahlt. Bei der Euroforum-Jahrestagung Ende Februar 2010 kündigte RTL an, dass es HDTV bei RTL nicht geben werde, wenn es ein Verlustgeschäft sei. RTL wolle auf jeden Fall an den Entgelten teilhaben, die die Kunden zu zahlen bereit wären.

HD aus dem All: HD Plus (HD+)

Via Satellit ist bereits jetzt eine flächendeckende HD-Versorgung möglich. Der Anbieter Astra bietet mit HD Plus / HD+ bereits eine kostenpflichtige Plattform an. HD+ ist ein Programmpaket, das das Digitalfernsehen um verschlüsselte HD-Ausstrahlungen von RTL, SAT.1, ProSieben, VOX und Kabel eins sowie der drei öffentlich-rechtlichen Formate, Anixe HD und Servus TV ergänzt. Im ersten Jahr ist das Zuschauen kostenlos möglich, ab dann fallen 50 Euro pro Jahr an. Um HD+ empfangen zu können, ist entweder ein HD+-Receiver mit einer HD+-Karte oder aber ein HD-Receiver mit CI-Slot erforderlich, der mit Hilfe eines Moduls die HD+-Karte lesen könnte. CI steht für Common Interface und bezeichnet eine Schnittstelle zur Entschlüsselung. Der Kunde benötigt für den Empfang von verschlüsselten Kanälen ein CI-Modul, das zusammen mit der Smartcard in den CI-Schacht gesteckt wird. Über das CI werden die Signale entschlüsselt und unverschlüsselt an den Fernseher und auch an einen eventuell vorhandenen Festplatten-Rekorder übertragen und aufgezeichnet. CI-Plus ist die Weiterentwicklung, die im Gegensatz zum Vorgänger über eine Rückverschlüsselung verfügt. Receiver mit CI Plus-Slot sollen laut HD+ im zweiten Quartal aufgerüstet werden können, gleiches gilt für CI Plus-Module (rund 100 Euro) für Fernseher mit integriertem Satelliten-Tuner und CI-Plus-Slot. Weitere Informationen will HD+ zu einem späteren Zeitpunkt auf der Website veröffentlichen. Fernseher mit entsprechenden Schnittstellen gibt es zum Beispiel von Philips und sony ab rund 600 Euro.

Astra HD+
HD+ bietet 15 HD-Sender. Screenshot: onlinekosten.de

Was sich unterscheidet, ist das Format: ARD und ZDF setzen bei der HD-Ausstrahlung auf 720p, HD+ auf 1080i. Weiterhin erwähnenswert ist der Umstand, dass die Privaten Funktionen des Digital-Receivers wie Archivierung, Timeshifting und Ad-Skipping, teilweise einschränken oder ganz abschalten. Über CI Plus können zum Beispiel keine HD+ Sender aufgezeichnet werden.

Kauf vor Ort oder online?

Bei der Auswahl des Fernsehers empfiehlt es sich, die Geräte beim Händler vor Ort anzuschauen und sich dann ein Urteil zu bilden. Von hochauflösenden HD-Präsentationsvideos darf man sich nicht täuschen lassen, zur Beurteilung der Bildqualität sollte ebenso ein "normales" TV-Bild herangezogen werden. Wer lieber online bestellt, kann auf das 14-tägige Rückgaberecht des Fernabsatzgesetzes zurückgreifen und sich den Fernseher zum ausgiebigen Testen nach Hause holen. Bei der verwendeten Technik sind LCD und Plasma zu unterscheiden, wobei die Preise mittlerweile ähnlich sind. LED- und OLED-Bildschirme sind im TV-Bereich noch nicht im Massenmarkt angekommen. Die Bezeichnung "LED" bezieht sich daher meistens auf die Hintergrundbeleuchtung und nicht auf die Technik zur Bilddarstellung, sprich, anstelle der Leuchtstoffröhren strahlen LEDs den Bildschirm an. Erzeugt wird das Bild dann immer noch mit Flüssigkristallen.

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