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HD Fernsehen: HDTV, Full HD, HD Plus & Co. erklärt

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Nach und nach verdrängen die flachen Fernseher mit HD Ready Logo auch den letzten klobigen Röhrenfernseher aus dem Wohnzimmer. 2010 betrug der Anteil deutscher Haushalte mit für hochauflösendes Fernsehen geeigneten (HDTV) Fernsehgeräten bereits 70 Prozent. Trotzdem wird der hochauflösende Standard bisher noch nicht überall ausgenutzt, wenn High Definition Material (HD) oder HD Fernsehempfang nicht verfügbar sind. Unser HD-Ratgeber zeigt, was auf dem Markt rund um HD-Standards los ist und wie Sie sich das neue Fernseherlebnis ins Wohnzimmer holen.

HD - Überblick

Fernseher - HD Ready?

Toshiba Satellite T110-10R im Test
Nur diese Logos garantieren ungetrübten
HD Genuss. Bild: EICTA/Digitaleurope

Um in den Genuss von hochauflösendem Fernsehen zu kommen, benötigt der Nutzer drei Dinge: einen HD-fähigen Fernseher, HD-Videos oder HDTV und passende Zusatz-Hardware wie einen HD-Receiver (gibt es auch als integrierte Lösung) oder einen Blu-ray-Player. Die erste Voraussetzung ist ein Fernseher mit dem berühmt-berüchtigten HD Ready Logo. Prangt so ein Aufkleber auf dem Gehäuse, ist die Mindestanforderung für HD-Inhalte erfüllt. Die maximale Auflösung beträgt dann 1.280x720 Pixel, also 1.280 horizontale und 720 vertikale Zeilen. Ein für High Definition nötiger HDMI-Anschluss gehört ebenfalls dazu. Die Darstellung erfolgt im Vollbildverfahren (progressive), daher lässt sich auch oft die Bezeichnung 720p lesen. Die Bildschirm-Diagonale der Geräte wird zwar auch ab und an in Zentimetern (cm) angegeben, häufiger liest man aber von der Einheit Zoll – wie auch bei Notebooks und TFT-Monitoren. Ein Zoll entspricht 2,54 cm. Kostenstartpunkt für ein HD-taugliches Einsteigergerät mit 81 cm (32 Zoll) großem Bildschirm: circa 400 Euro.

Nahtloser Übergang zu Stufe 2: HD Ready 1080p

Die nächste Stufe bilden Fernseher mit so genanntem HD Ready 1080p. Diese Geräte bieten eine Auflösung von 1.920x1.080 Pixel im Vollbild-Modus. Vor rund zwei Jahren tummelten sich entsprechende Geräte noch in den Highend-Gefilden und waren deutlich teurer als die 720p-Vertreter. 32-Zoll-TFTs kosteten etwa 1.000 Euro aufwärts, mittlerweile fangen auch hier die Preise bei 400 Euro an und die Anzahl der verfügbaren Modelle ist deutlich gestiegen. Selbst im Notebook-Bereich sind die 1080p bereits angekommen, obwohl dort die Bildschirme natürlich wesentlich kleiner ausfallen.

720p oder 1080p?

Der Preis ist somit nicht mehr alleine entscheidend bei der Wahl zwischen 720p und 1080p. Ob sich nun besser 1.280x720 Bildpunkte oder 1.920x1.080 auf der Bildfläche versammeln sollten, hängt insbesondere von der Displaygröße ab. Ein 20-Zöller mit einer solchen Pixelfülle macht - ebenso wie ein Notebook - wenig Sinn, zumal der Zuschauer dann recht nah vor dem Gerät sitzen würde. Wirklich empfehlenswert ist die höhere Auflösung erst bei großen Fernsehgeräten ab 94 cm, was 37 Zoll entspricht.

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