Grundsätzlich ist dieser Informationsgewinn nicht schlimm, zumal die Analyse und Personalisierung anonym erfolgt und auch die personalisierte Werbung für beide Seiten sinnvoll erscheint. Das Problem liegt an einer anderen Stelle: Die meisten Nutzer ahnen nicht, dass ihre Seitenaufrufe eine immense Rolle für die Werbewirtschaft spielen und so ohne ihr Wissen kostenlos wertvolle Informationen liefern.
Schutz vor Cookies
Der beste Schutz vor derartigem Cookie Missbrauch ist der Einsatz der Cookie Optionen im Browser: Je nach Einstellung nimmt der Browser keine oder alle Cookies an oder fragt bei jedem Cookie nach der Erlaubnis auf Verwendung - was jedoch schnell lästig wird. Ein Abschalten der Cookies führt auf vielen Seiten zu Fehlermeldungen oder Einbußen im Komfort. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von temporären Cookies: Bei der entsprechenden Einstellung werden Cookies nur innerhalb einer Browser-Sitzung akzeptiert, alle Cookies werden also wie Session-Cookies behandelt. Grundsätzlich sind Cookies jedoch nicht gefährlich und können auch keinen Schadcode enthalten.
Jeder besserer Browser erlaubt das Deaktivieren von Cookies. Hier die Einstellungen des Firefox. Bild: onlinekosten.de
Cookies löschen
Sollten sich dennoch besonders unerwünschte Cookies auf dem Rechner eingenistet haben, können diese über die Browser-Einstellungen auch wieder gelöscht werden. Im Internet Explorer funktioniert dies über den Menüpunkt Extras. Dort muss der Punkt Internetoptionen ausgewählt werden. In der Registerkarte Allgemein können die Cookies mit einem Klick auf den Button Löschen beseitigt werden.
Ähnlich können die Datenkekse im Firefox Browser gelöscht werden. Auch hier muss über den Menüpunkt Extras und das Pulldown-Menü Einstellungen navigiert werden. Nach einem Klick auf das Datenschutz-Symbol finden sich dort alle Einstellungen für die Behandlung von Cookies.