Pixelfehler: Schneller Austausch oder ständiges Ärgernis?

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Der taiwanesische Hardware-Produzent Acer subsumiert Pixelfehler unter dem Begriff "geringfügige Mängel". Als Reaktion auf unsere Anfrage verwies man uns auf die allgemeinen Garantiebedingungen (Punkt 4e).

Acer: Keine Fehler in (mittlerer) Sicht

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Hier ist nachzulesen, dass nicht mehr als vier Pixelfehler pro eine Million Bildpunkte auftreten dürfen – womit man im Hause Acer die Fehlertoleranz der bereits genannten ISO-Norm in der zweiten Klasse drastisch verschmälert hat. Darüber hinaus gilt bei Acer eine Einschränkung, die viele andere Hersteller nicht berücksichtigen: die Position des Fehlers auf dem Bildschirm. Denkt man sich das Display in neun gleichgroßen Rechtecken aufgeteilt, darf kein defekter Dot in der mittleren Fläche erscheinen. Wenn dem also so seien sollte, empfiehlt sich ein kurzer Anruf bei Acer.

Asus: Pixelprüfung unter Laborbedingungen

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Auch bei ASUS werden die TFT-Bildschirme nach ISO 13406-2 (Fehlerklasse II) verbaut, eine Richtlinie, die das Unternehmen für sich etwas großzügiger auslegt als andere. Danach gilt, dass LCDs mit drei hellen Bildpunkten oder mehr als sechs schwarzen Bildpunkten innerhalb der Garantiezeit ausgetauscht werden. Auch wenn die Gesamtfehlerzahl auf acht defekte Pixel steigt, ist dies ein Reklamationsgrund. Allerding knüpft ASUS die Garantie an laborartige Testbedingungen: Es darf nicht weniger als 30 Zentimeter Abstand zwischen Bildschirm und Betrachter sein, zudem muss die Raumtemperatur zwischen 20 und 40 Grad betragen.

Apple: Mal mehr, mal weniger…

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So ein Mac Book ist schon ein echter Hingucker. Vielleicht sollte man aber nicht immer zu genau hinsehen - auch bei Apple können sich hin und wieder Fehlerchen unter dem Edel-Display eingeschlichen haben. Ärgerlicher Austauschgrund? Trotz Nachfragen erhielten wir leider keine klare Antwort auf unsere Frage. Apple sieht nach eigenen Angaben "eine kleinere Anzahl von Pixelabweichungen" als durchaus akzeptabel an, korrigiert sich dann aber selbst im weiteren Verlauf der Darstellung: als Kunde solle man erst dann aktiv werden, wenn der Bildschirm "eine große Anzahl von Pixelfehlern aufweist". In anderen Worten: die Garantie greift irgendwo zwischen einer kleinen und großen Anhäufung von Fehlern. Erster Ansprechpartner für defekte LCDs ist der Apple-Support. Wer sein Notebook hingegen direkt zum autorisierten Händler trägt, sollte wissen, dass eine Überprüfung in Rechnung gestellt werden kann.

Dell: ISO Norm als grobe Richtlinie

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Im Hause Dell verlässt man sich ebenfalls auf die DIN ISO-Norm 13406-2, was bedeutet, dass man bei einem TFT-Bildschirm mit einer Auflösung von 1400 x 1050 zwei ständig leuchtende, zwei dunkel erstarrte und sieben defekte Subpixel hinnehmen muss. Alles, was darüber hinaus geht, wird Dell in jedem Fall austauschen, teilten uns das Unternehmen mit. Betroffenen sei aber geraten, sich schon früher an den Support zu wenden. Nach eigenen Angaben wird über jeden Fall individuell entschieden, die ISO-Norm gilt hier eher als grobe Richtlinie. Ausschlaggebend für einen Umtausch sei neben der Farbe vor allem auch die Lage der betroffenen Pixel.
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