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Pixelfehler: Schneller Austausch oder ständiges Ärgernis?

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Wer sich ein neues Notebook oder einen TFT Monitor kauft, vergleicht zuvor Testberichte und Preise, wägt ab und macht sich die Entscheidung nicht immer leicht. Umso ärgerlicher ist es dann, wenn das vermeintliche Top-Produkt Pixelfehler enthält: Bildpunkte leuchten dauerhaft, bleiben finster schwarz, schimmern blau und rot am oberen Display-Rand. Da muss der Hersteller nachbessern, denkt man sich und ist überrascht, am anderen Ende der Leitung nur einem Kopfschütteln zu begegnen: "Es tut uns Leid, ein Fehlpixel ist bei uns leider kein Reklamationsgrund." Was nun?

Wie viele Pixelfehler dürfen sein?

DIN Norm ISO 13406-2

Pixelfehler - wer tauscht defekte Monitore aus?



Zunächst einmal: Aus einer solchen Erfahrung sollte man lernen, sich zukünftig vor dem Kauf des Gerätes von seiner Fehlerfreiheit zu überzeugen. Unter Umständen könnten sich dabei Monitor Testprogramme als nützlich erweisen. Zweitens lohnt es sich, dem Hersteller weiterhin hartnäckig auf den Zahn zu fühlen, ob ein Umtausch nicht vielleicht doch gerechtfertigt ist. Die Redaktion von onlinekosten.de hat bei zehn der populärsten Notebook Hersteller angefragt, um zu erfahren, wie die aktuelle Hauspolitik in Sachen Pixelfehler aussieht. Ist ein schwarzer Bildpunkt ein Austauschgrund? Greift die Garantie bei defekten Subpixeln? Die Antworten der Unternehmen haben wir im Folgenden zusammengefasst.

Die Umtauschpraxis der Hersteller im Detail


Pixelfehler beheben



Pixelfehler beheben
UnDeadPixel: Ein Versuch, der es wert ist.
Bild: onlinekosten.de
Ist das das Kind endgültig in den Brunnen gefallen und der Hersteller verweigert auch nach der dritten Anfrage einen Umtausch, bleibt nur noch eine Lösung – denn es besteht die berechtigte Hoffnung, toten Pixeln auch im Nachhinein wieder Leben einzuhauchen. Dies geschieht mit kleinen Freeware Tools wie UnDeadPixel. Das Programm bietet gleich zwei Werkzeuge. Zum einen ist es ein Ortungssystem für erstarrte Bildpunkte: während ein monochromer Farbwechsel langsam über den Monitor flimmert, fallen dunkle, helle und bunte Pixel sofort auf. Ist der Übelpunkt erst einmal lokalisiert, wird UnDeadPixel auf Wunsch ein pixelgenaues zweites Farbspektakel initiieren - kleiner und vor allem schneller. Zweck der Übung: durch die ständige Ansprache des Transistors können tote Pixel wieder reanimiert werden. Das kann nach Angaben des Programmierers auch schon einmal ein paar Stunden dauern. Eine Garantie gibt es nicht, einen Versuch ist es aber in jedem Fall wert.
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