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Arbeitsspeicher – Das Kurzzeitgedächtnis des PCs

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Random Access Memory (RAM) wird auch als Arbeitsspeicher bezeichnet. Das RAM ist ein Zwischenspeicher für Daten, die von der Festplatte gelesen wurden und zum Arbeiten des Computers gebraucht werden. Hier werden zum Beispiel Programme, Treiber und der Kern des Betriebssystems abgelegt. Der RAM verliert alle abgespeicherten Daten, sobald der Strom abgeschaltet wird.

DDR2-Speicher

Heutzutage wird in PC-Systemen so genannter Double Data Rate Speicher (DDR-RAM) eingesetzt. Die Größenordnung liegt meist zwischen einem und vier GB, mehr macht nur bei Workstations Sinn. 32-Bit Systeme stoßen allerdings schon bei drei GB RAM an ihre Grenzen, 64-Bit Systeme kommen hingegen problemlos mit dem Mehrspeicher zurecht. Die Weiterentwicklung des Vorgängers Single Data Rate RAM (SD-RAM) nutzt im Gegensatz zu normalem Speicher beide Flanken des Taktsignals zur Übertragung von Daten, wodurch sich die Speicherbandbreite effektiv verdoppelt. Daher wird auch oft die doppelte Taktrate für DDR-Speicher angegeben - was aber genaugenommen nicht stimmt.

Die Bezeichnung richtet sich nach der Bandbreite, also nach der maximalen Anzahl an Daten, die pro Sekunde auf den Speicherbaustein übertragen werden können. So hat ein PC3200-Riegel beispielsweise eine Bandbreite von 3,2 Gigabyte pro Sekunde. Meistens werden die Speicher-Module aber nach ihrer effektiven Taktfrequenz im Bezug auf die Bandbreite von gleichgetaktetem SDR-Speicher benannt. Ein DDR-Riegel mit 266 Megahertz wird beispielsweise auch als DDR533-Speicher bezeichnet.

Zwei Kanäle

Der so genannte Dual Channel DDR Speicher ermöglicht theoretisch eine Verdopplung der Bandbreite, ohne die Taktrate des Speicherchips zu erhöhen. Das Speicher-Interface des Mainboard-Chipsatzes arbeitet hierbei mit zwei Speicherkanälen, es werden daher zwei DDR-Speicherbausteine mit der gleichen Kapazität benötigt. Zum Einsatz kam die Technik erstmals in Verbindung mit Athlon XP-Systemen, inzwischen wird sie von nahezu allen Chipsätzen unterstützt.

Heutzutage wird in PC-Systemen als Speicher der Nachfolger DDR2 eingesetzt. Bis DDR3 für den Massenmarkt interessant ist, dürfte noch einige Zeit vergehen.

Das passende Modul

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Ein DDR2-Speicherriegel mit einem
Gigabyte Speicher. Bild: OCZ
Welchen Speicherriegel man sich nun anschafft, hängt vom Chipsatz auf dem Mainboard ab. Die meisten Boards der Einsteiger- und Mittelklasse bieten DDR2 ein Zuhause. Höherpreisige Boards verlangen meist nach DDR3, allerdings gibt es auch Mainboards, die sich mit beiden Arten verstehen. Hier hilft nur ein Blick auf die Herstellerseite oder in die Händlerangaben.

Welche Taktfrequenz man letztendlich wählen sollte, hängt vom FSB (Intel) beziehungsweise vom Memory Controller (AMD) ab. Bei aktuellen Chipsätzen sollte die Taktfrequenz der Speichermodule mindestens ein Viertel des FSB ausmachen. So passt ein DDR2-533-Modul (266 Megahertz) zu einem AMD-Chipsatz mit einem FSB von 1.000 Megahertz. Bei Intel-Chipsätzen würde man ein DDR2-667-Modul (1.333 Megahertz) für einen FSB von 1.066 Megahertz wählen.

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