Mainboard – Die Basis des Computers

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Derzeit gibt es unübersichtlich viele Sockelformate auf dem Markt, über die sich die Einsetzbarkeit der Prozessortypen definiert. Die bekanntesten Prozessor-Hersteller, AMD und Intel, bieten momentan Prozessoren für folgende Sockel an; für Privatkunden sind im Desktopbereich die Sockel 1156 und 1366 von Intel sowie AMDs AM2+ und AM3 besonders interessant.

Steckplätze auf dem Mainboard

Speicher-Slots: Hier wird der Arbeitsspeicher eingesetzt. Welcher Speichertyp benötigt wird, hängt vom Chipsatz und vom eingesetzten Prozessor ab. Im Abschnitt Arbeitsspeicher werden die unterschiedlichen Speichertypen erläutert.

Zum variablen Einsatz verschiedenster Komponenten wie Grafikkarte, Soundkarte oder Netzwerkkarte gibt es mehrere Steckplätze auf dem Mainboard. Von diesen so genannten Slots gibt es derzeit vier Typen:

PCI-Express: Mainboards der neuesten Generation haben einen PCI-Express (PCIe) x16-Port und mehrere PCIe-X1-Ports. Der x16-Port löst mit der extrem hohen Übertragungsrate von vier GB/s den AGP-Port als Grafik-Schnittstelle ab. PCIe-X1-Ports bieten eine Übertragungsrate von bis zu 450 MB/s und ersetzen nach und nach die alten PCI-Slots.

AGP: Die veraltete Lösung zur Anbindung der Grafikkarte. Man erkennt den AGP-Slot an seiner braunen Färbung. Heutzutage findet AGP keine Verwendung mehr.

PCI: Diese Slots dienen der Erweiterung des PCs mit neuen Funktionen, beispielsweise Soundkarten, TV-Karten, Netzwerkkarten und Andere. Im Schnitt hat ein heutiges Mainboard ungefähr fünf davon, man erkennt sie an ihrer weißen Färbung.

Weitere Anschlüsse

S-ATA heißt die Standardschnittstelle für Festplatten und optische Laufwerke wie CD-Rom oder DVD-Laufwerk. Der ältere Integrated Device Equipment (IDE) ist heute nicht mehr zu finden. Der Anschluss für das Diskettenlaufwerk spielt ebenfalls keine Rolle mehr, da neue PCs ohne Diskettenlaufwerk ausgeliefert werden. Als Ersatz dienen inzwischen USB-Sticks.

Am Mainboard befinden sich ebenfalls die Anschlüsse für externe Geräte wie Maus, Tastatur und Drucker.

  1. Tastaturanschluss
  2. Mausanschluss
  3. USB-Ports
  4. Netzwerkschnittstelle
  5. Serielle Schnittstelle
  6. Serielle Schnittstelle
  7. Parallele Schnittstelle
  8. Sound Aus/Eingänge
  9. Gameport für Joysticks

Universal Serial Bus (USB): Dient dem Anschluss von unterschiedlichsten Geräte-Typen wie Peripherie (Drucker, Maus) oder Laufwerke (Festplatte, DVD-Laufwerk). In der aktuellen Version 2.0 lassen sich über den USB-Anschluss eine Datenrate von bis zu 400 Megabit pro Sekunde (netto etwa 35 MB/s) übertragen.

FireWire (IEE1394): Ein weiterer universeller Anschluss, der jedoch nicht so verbreitet ist wie USB. Insbesondere für die Datenübertragung von Video-Kameras auf den Computer ist er zwingend erforderlich, aber auch manche externe Festplatten erfordern einen FireWire-Anschluss. Der alte Standard FireWire 400 überträgt wie USB bis zu 400 Megabit pro Sekunde; der neue FireWire 800-Standard schafft maximal 800 Megabit pro Sekunde.

COM-Port: Wurde in der Vergangenheit oft für Geräte benutzt, die keine hohe Bandbreite benötigen. So zum Beispiel Mäuse oder Telefonanlagen. Wie der Name schon andeutet, werden bei dieser Schnittstelle die Daten seriell, also nacheinander gesendet und empfangen, worin sich auch ihre geringe Geschwindigkeit der Datenübertragung begründet. Aktuelle Geräte nutzen die Schnittstelle aufgrund der sehr niedrigen Transferrate nicht mehr.

Parallele Schnittstelle (LPT): Früher hauptsächlich zum Anschluss von Druckern oder Scannern benutzt, da sie durch parallele Datenübertragung eine höhere Geschwindigkeit aufweist als die serielle Schnittstelle. Auch dieser Schnittstelle wird so gut wie keine Bedeutung mehr zugemessen, da alle modernen Drucker und Scanner mit USB-Anschlüssen ausgestattet sind.

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