Auf die ganze Bastelarbeit folgt ein kompletter Check. Direkt nach dem ersten Einschalten sollte überprüft werden, ob sich alle Lüfter drehen. Hierbei besonders auf den CPU-Kühler achten. Ist alles im grünen Bereich, sollte der Monitor in etwa Folgendes ausgeben: "No Operating System Found" , was hier ausnahmsweise mal ein gutes Zeichen ist: Offenbar hat das Mainboard alles erkannt und versucht nun im nächsten Schritt das Betriebssystem zu laden.
Also die CD/DVD mit dem
Betriebssystem einlegen und neustarten, nun sollte das System direkt von der CD booten. Passiert nichts, einfach das DVD-Laufwerk als zweites "Boot-Device" im BIOS festlegen. Wie das BIOS aktiviert wird, steht im Handbuch des Mainboards. Nun sollte (hoffentlich) die Installation des Betriebssystem erscheinen. Die Abbildung unten zeigt diesen Punkt in einem typischen BIOS-Menü.
Für einen schnelleren Start kann nach der Installation des Betriebssystems die Festplatte wieder
auf den ersten Platz gesetzt werden. Bild: Handbuch MSI K9AG Neo2-Digital
Anschließend die Treiber für die Komponenten installieren und im BIOS sicherstellen, dass die "Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology" (SMART) der Festplatten aktiviert ist.
Diese Konfiguration kann man beruhigt beibehalten. Bild: Handbuch MSI
K9AG Neo2-Digital
Sollte der PC laufen, aber der Monitor nur ein schwarzes Bild ausgeben, kann eine nicht aktivierte beziehungsweise aktivierte Onboard-Grafikkarte verantwortlich sein (siehe Bild unten). Darüber hinaus kann auch ein falsch gesteckter Jumper an der Bildschirmausgabe Schuld sein – das Handbuch hilft weiter.
Die interne Grafiklösung lässt sich über die Einstellung "On-Chip VGA" abschalten.
Bild: Handbuch MSI K9AG Neo2-Digital
Fast geschafft
Um sicher zu gehen, dass alle Komponenten korrekt arbeiten, empfiehlt sich ein ausgiebiger Test mit diversen Benchmark-Programmen, kostenlose Probierversionen stellt zum Beispiel Futuremark zur Verfügung. Für reine CPU-Benchmarks empfiehlt sich Cinebench.
Fertig!
Wer bis hierhin durchgehalten hat, kann in Zukunft die kleinen und größeren Hardware-Wehwehchen seines PCs selbst kurieren – oder sich einfach einen Neuen bauen.