In welchem der Einschübe beispielsweise der DVD-Brenner sitzt, spielt höchstens optisch eine Rolle. Die Blenden lassen sich je nach Modell am einfachsten von innen oder außen entfernen. Ist der Weg frei, kann das Laufwerk nun von vorne in den Schacht geschoben werden, bis die Front bündig abschließt. Zum Einbau müssen beide Seitenwände des Gehäuses entfernt werden, anschließend das Laufwerk mit je zwei Schrauben auf beiden Seiten befestigen.
In fast jedem Gehäuse finden sich ein oder mehrere "Festplatten-Käfige", die eine sichere Installation der empfindlichen Platten ermöglichen – oft zu erkennen an dem Hinweis "HDD". Auch hier sichern je vier Schrauben den festen Halt.
Sechster Schritt: Anschluss der Komponenten
Der Stromanschluss des Mainboards.
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Auch wenn das Ziel bald erreicht ist: Beim Verbinden der Komponenten ist noch einmal volle Konzentration gefordert. Welcher Stecker an welche Stelle gehört, zeigt sich eigentlich von allein, denn er passt nur an seinen vorgesehenen Platz. Ansonsten hilft das Mainboard-Handbuch weiter. Der 24-polige ATX-Stromanschluss des Mainboards (ältere Boards verfügen über 20 Pole) ist leicht zu erkennen, und versorgt die Grundfunktionen der Platine mit Energie. Ob das Gegenstück des Netzteils 20 oder 24 Pins aufweist, spielt keine Rolle, es ist kompatibel zum Mainboard. Der Prozessor benötigt in der Regel seine eigene Stromversorgung, je nach Modell über einen 4- oder 8-poligen Anschluss. Fehlen eigentlich nur noch die Strom- und SATA-Kabel für die Festplatte und das optische Laufwerk. Ist eine schnelle Grafikkarte verbaut, benötigt diese wahrscheinlich auch noch Extra-Strom. Wer bis hierhin gekommen ist, wird mit dem Anschließen des 6-poligen Steckers keine Probleme haben.
Der fertige Rechner könnte ungefähr so
aussehen. Zum Vergrößern bitte anklicken.
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Kniffeliger wird es jetzt, schließlich wollen noch die Power- und HDD-Leds leuchten und auch der kleine Lautsprecher, der den Status des PCs verrät, braucht Energie zum Piepen. Nicht zu vergessen, der Power- und Resetknopf. Zu guter Letzt wollen auch noch die vorderen Sound- und USB-Anschlüsse mit dem Board verbunden werden. Besonders hier kommt es auf eine eindeutige Beschriftung der Kabel und einen guten Draht zum Handbuch an, dann aber ist die Arbeit in wenigen Minuten erledigt. Manche Hersteller haben Stecker entwickelt, die das Anschließen des Frontpanels erleichtern (zum Beispiel Q-Connector von Asus).