Um nun das Mainboard unterzubringen, liegt das Gehäuse am besten auf der Seite, eine Decke verhindert Kratzer am neuen PC. Zuerst einmal werden die Abstandshalter eingeschraubt, dabei sollte auf die Löcher im Board geachtet werden. Dann wird die mitgelieferte Anschlussblende des Boards von innen an die Rückseite des Gehäuses eingesetzt, eventuell muss eine "Dummy"-Blende zuvor entfernt werden. Auf die Abstandshalter wird nun die Hauptplatine gelegt, natürlich so, dass die Anschlüsse für die Peripherie auf die Rückseite des Gehäuses zeigen. Abschließend kann die Platine mit den mitgelieferten Schrauben mit den Abstandshaltern verbunden werden. Die Schrauben dabei nicht zu fest anziehen, sonst kann das Mainboard beschädigt werden.
Vierter Schritt: Arbeitsspeicher und Steckkarten
Abstandshalter verhindern
den direkten Kontakt
zwischen Mainboard
und Gehäuse.
Bild: onlinekosten.de
Sind Sound- und Grafikchip "onboard", muss an dieser Stelle nur der Arbeitsspeicher eingesetzt werden. Werden zwei RAM-Riegel verwendet, verrät das Mainboard-Handbuch, welche Slots für den Dual-Channel-Betrieb bestückt werden müssen. Ein Bild der Steckplätze findet sich auf
Seite 1. Zuerst müssen die Haltebügel an den Modulen nach außen gedrückt werden, um den Steckplatz zu entriegeln. Nun kann der Riegel eingesetzt werden, allerdings sollte der Bastler darauf achten, dass die Kerbe des Speichers genau an der Stelle der Unterbrechung im Steckplatz sitzt. Nur dann lässt sich der Riegel herunterdrücken. Dabei müssen gleichzeitig die Bügel in die seitlichen Aussparungen am Arbeitsspeicher einrasten.
Bei dem Einbau einer separaten Grafiklösung ist die Hitzeentwicklung zu beachten, das heißt, andere Steckkarten sollten wenn möglich nicht direkt darunter oder darüber angebracht werden. So kann die heiße Luft besser abtransportiert werden. Für den Einbau wird lediglich die Blende für die Kartenanschlüsse mit einem Schraubenzieher entfernt und die Karte vorsichtig eingesteckt, abschließend die Karte mit einer Schraube fixieren (siehe Bild unten).
Sichere Sache: Steckkarten passen immer nur in eine Richtung. Hier zu sehen, eine Grafikkarte im PCIe 2.0-Slot. Bild: onlinekosten.de