Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Für den Zusammenbau sollte schon ein Nachmittag Zeit zur Verfügung stehen. An Werkzeug sollte je ein Kreuz- und ein Schlitzschraubenzieher bereitliegen. Für das Setzen der Jumper und das Verbinden der Front-Anschlüsse (wie zum Beispiel USB) mit dem Mainboard kann eine Pinzette hilfreich sein. Um den Dschungel aus Leitungen zu bändigen, haben sich Kabelbinder bewährt.
Bevor es losgeht, das Erden nicht vergessen. Hierzu einfach die Heizung oder einen Wasserhahn anfassen, um eventuell vorhandene statische Aufladung loszuwerden.
Jetzt gehts los
Zuerst einmal das Gehäuse öffnen und sich einen
Überblick über das Innenleben verschaffen, dazu gehört auch eine Kontrolle der Kabel auf sichtbare Beschädigungen. Macht das Gehäuse trotz einer sorgfältigen Auswahl keinen zufriedenstellenden Eindruck: vom Umtauschrecht Gebrauch machen und ein Anderes wählen.
Falls noch kein Gehäuselüfter und/oder Netzteil vorhanden ist, sollte dies spätestens jetzt eingebaut werden. Die Lüfter werden mit je vier Schrauben so an die Lüftungsschächte fixiert, dass die warme Luft nach draußen transportiert wird. Moderne Mainboards weisen mindestens zwei Stromanschlüsse für Lüfter auf (zum Beispiel "SYSFAN1" und "SYSFAN2"), sollen mehr angeschlossen werden, hilft ein Adapter für einen SATA-Stecker. Allerdings kann das Mainboard nur die Geschwindigkeit der Lüfter an Anschlüssen regeln – also besser darauf verzichten.
Beim Einsetzen des Netzteils (von innen) auf die Bohrlöcher für die Schrauben achten und anschließend die Schrauben von außen festziehen. Nicht zu vergessen:
Bitte die Sicherheitshinweise des Herstellers beachten und das System vom Netz trennen, wenn Komponenten entfernt oder hinzugefügt werden.
Vier Schrauben sichern das Netzteil im Gehäuse. Bild: onlinekosten.de