Hier entscheidet sich das Äußere des Rechners. Die Wahl sollte gut überlegt sein, schließlich bleibt der PC länger Gast unter dem Schreibtisch. Für den Einstieg in die Bastlerwelt empfiehlt sich ein
PC-Gehäuse mit dem Formfaktor ATX, so bleibt Platz beim Hantieren mit dem Komponenten oder für spätere Aufrüstaktionen. Außerdem ist speziell bei den ATX-Gehäusen die Auswahl besonders groß.
Gehäuse mit oder ohne Netzteil
Wichtig für Einsteiger ist eine korrekte Beschriftung aller Kabel, was aber nicht immer der Fall ist. Die bekannten Gehäuse-Hersteller machen in der Hinsicht aber wenig Probleme. Generell sollte beim Gehäuse nicht gespart werden: Scharfe Kanten, billiges Plastik und zu kurze Kabel können die Eigenbau-Pläne schnell enden lassen. Wer sich vor dem Einbau des Netzteils scheut, kann auch zu Gehäusen mit vorintegriertem Netzteil greifen. Im Online-Fachhandel beginnen die Preise ab 50 Euro inklusive 350-Watt-Netzteil. Teurere Gehäuse weisen meist eine höherwertige Verarbeitung auf. Einige Tower bieten gleich eine integrierte und vorkonfigurierte Wasserkühlung – für Preise ab 300 Euro.
Gehäuselüfter sind in vielen Towern oft schon vormontiert. Ist das nicht der Fall, empfehlen sich je nach Leistungsklasse der CPU und Grafikkarte ein bis drei Lüfter. Diese gibt es in verschiedenen Größen, die gängigsten sind 80x80x25 mm und 120x120x25 mm (Angaben des Gehäuseherstellers beachten).
Das Netzteil oder "Wieviel Watt braucht mein Rechner?"
Jetzt steht die Überlegung an, wieviel Watt das Netzteil liefern muss. Eine gute Richtgröße bietet der
eXtreme Power Supply Calculator Lite v2.5. Dort lassen sich alle verbauten Komponenten des PCs auswählen, anschließend wird eine Wattzahl empfohlen. Im Zweifelsfall lieber zum Netzteil mit einer höheren Leistung greifen, sonst drohen Systemabstürze. Wer zocken will, muss unbedingt auf einen (oder mehrere) PCIe Stromstecker achten, nur so erhalten die aktuellen Grafikchips genügend Energie.
Die richtigen Kabel
So ein Adapter wird bei älteren Netzteilen
ohne Stromversorgung für SATA-Geräte benötigt.
Bild: onlinekosten.de
Nichts ist ärgerlich als ein fehlendes Kabel für ein paar Euro, deswegen sollte man hier besonders gut Acht geben. Die meisten Festplatten werden ohne Anschlusskabel geliefert (bis auf die Retail-Versionen), deswegen beim Kauf gleich mit bestellen. Wird ein älteres Netzteil mit 4-Pin 5,25"-Stecker eingesetzt, helfen Adapter mit 15-Pin SATA-Buchse weiter. Bei großen Gehäusen sind Verlängerungskabel für die Stromanschlüsse und extra lange SATA-Kabel sinnvoll beziehungsweise unumgänglich.
Zubehör
Nicht zu vergessen sind Tastatur und Maus, je nach Geschmack ab 15 bis 20 Euro im Set. Auch empfehlenswert: ein Monitor. Einen
Kaufratgeber zu TFT Monitoren hat die Redaktion bereits zusammengestellt.