Anleitung: PC selber bauen - in sieben Schritten

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PCs im Eigenbau basteln ist nur was für Technikcracks? Von wegen! Im Prinzip ist die Eigenkonstruktion eines Rechners genauso "schwer" wie der Zusammenbau einer Ritterburg aus Steinen eines dänischen Spielzeugfabrikanten. Die Hersteller halten sich an das "Foolproof Design": Im Gegensatz zu den bunten Plastiksteinchen passen alle Komponenten nur in eine Richtung, was Hardware-Neulingen sehr zu Gute kommt. Im Folgenden beleuchtet die Redaktion die wichtigsten Komponenten und zeigt Schritt für Schritt den Zusammenbau eines Rechners mit ATX-Gehäuse.

Auswahl der Komponenten:

1. CPU, Mainboard, Arbeitsspeicher
2. Festplatte, Soundkarte, Grafikkarte
3. Gehäuse, Netzteil, Kabel, Zubehör

Zusammenbau:

4. Erster Schritt: Vorbereitung
5. Zweiter Schritt: Einsetzen der CPU
6. Dritter Schritt: Mainboard-Einbau / Vierter Schritt: RAM, Steckkarten
7. Fünfter Schritt: Laufwerk und Festplatten / Sechster Schritt: Anschluss der Komponenten
8. Siebter und letzter Schritt: Erster Test und abschließende Konfiguration


Wahl der Komponenten - Die CPU

Die Wahl der CPU hängt im Wesentlichen von dem Einsatzzweck des Rechners und der Leistung beziehungsweise dem Preis-Leistungs-Verhältnis ab. Dazu gesellt sich in manchen Fällen eine Vorliebe für einen bestimmten Hersteller. Eine Übersicht über die aktuellen CPUs gibt der onlinekosten.de Prozessor-Vergleich. Beim Kauf darauf achten, dass ein Lüfter mitgeliefert wird.

Mainboard

Die Basis des Systems bildet das Mainboard, dessen Sockel-Typ natürlich zur CPU passen muss. Aktuelle Typen für die AMD CPUs Athlon X2, Phenom X3 und Phenom x4 sind AM2 und AM2+. Die Intel-Prozessoren Core 2 Duo und Core 2 Quad benötigen den Sockel 775, der neue Core i7 besteht auf den Sockel 1366. Wichtig sind vor allem die Anzahl der Steckplätze und Anschlüsse. Vier Slots für den RAM erleichtern beispielsweise das spätere Nachrüsten des Speichers. Die Minimalanzahl der Slots sollte aus zwei PCI-, einem PCIe-x1- und einem PCIe-x16-Slot bestehen.

Grafikfans, die zwei Karten parallel betreiben wollen, müssen auf zwei PCIe x16 Slots bestehen. Darüberhinaus sind vier SATA-Anschlüsse Pflicht. Wer beispielsweise seinen alten DVD-Brenner weiterverwenden will, muss auf einen entsprechenden IDE-Anschluss achten. So gut wie alle Mainboards bringen einen passablen Sound inklusive Raumklang gleich mit. Wer keine anspruchsvolle Grafik benötigt, kann zu einem Board mit integrierter Grafikkarte greifen.

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Vier Slots erleichtern das spätere Aufrüsten des Speichers. Bild: onlinekosten.de


Arbeitsspeicher

Beim Arbeitsspeicher sollten zwei Gigabyte (GB) als Minimum Pflicht sein. Bei den derzeitigen Speicherpreisen von etwa 20 Euro für zwei GB sind auch vier GB eine Überlegung wert. Tiefergehende Informationen sind im Abschnitt Arbeitsspeicher der PC-Grundlagen zu finden. Generell sollte der gesamte Arbeitsspeicher in zwei Riegel eingeteilt werden, bei zwei GB also zwei Riegel á einem GB. Der Vorteil: So gut wie alle Mainboards können den Speicher im DualChannel-Modus betreiben, was eine verbesserte Performance zur Folge hat.
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