Ratgeber: Welches Notebook eignet sich für wen?

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Wer sich ein neues Notebook zulegen möchte, steht zunächst vor einer fast unüberschaubaren Anzahl von verschiedenen Modellen. Um den geeigneten Rechner zu finden, sollte man sich genau überlegen, für welche Aufgaben dieser später eingesetzt werden soll. Soll er als Zweitgerät oder mobiler Computer für unterwegs dienen? Muss er mit anspruchsvollen Anwendungen wie 3D-Spielen fertig werden oder genügt auch ein günstigeres Modell mit schwächerem Prozessor? Die Redaktion von onlinekosten.de hilft bei der Kaufentscheidung.

Überblick

Welche Größe darf es sein?

Zunächst stellt sich die Frage nach der passenden Größe. Für die meisten Anwender eignet sich sicherlich ein Brot-und-Butter-Modell mit 15,4-Zoll-Display. Diese Geräte sind auch in der untersten Preisklasse zu finden und bieten einen ausreichend großen Bildschirm, um zu Hause halbwegs komfortabel zu arbeiten, sind aber gleichzeitig noch leicht genug, um auch mal transportiert zu werden. Wer einen Desktop-Ersatz sucht und den Laptop eher selten bewegt, ist mit einem 17-Zoll-Notebook besser bedient, da der größere Bildschirm die Augen schont. Mittlerweile gehen die Geräte sogar bis 18 Zoll. Ein größeres Display verbraucht allerdings auch mehr Strom, was sich dementsprechend negativ auf die Akkulaufzeit auswirkt. Für besonders mobile Nutzer eignen sich 14,1-Zoll-Varianten, Subnotebooks mit 13,3-Zoll-Bildschirm oder die beliebten Netbooks. Der Frage "Notebook oder Netbook" haben wir einen eigenen Ratgeber gewidmet.

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Das ThinkPad X300 wiegt nur 1,33 Kilogramm.
Bild: Lenovo.

Display: matt oder mit Spiegeleffekt

Unterschiede gibt es auch bei der Qualität und Auflösung des Displays. Wer das Notebook nicht als Desktop-Ersatz, sondern nur zwischendurch für alltägliche Dinge wie Surfen oder Textverarbeitung nutzt, wird sicherlich mit einem günstigen Modell auskommen. Soll der Laptop jedoch beispielsweise als Multimedia-Kiste oder zum Spielen dienen, macht sich ein besserer Bildschirm mit höherer Auflösung bezahlt. Wie auch bei Monitoren ist dabei zum Beispiel auf eine gleichmäßige Ausleuchtung zu achten. Kurze Reaktionszeiten sind für die meisten Anwendungen eher unerheblich – spezielle Gaming-Notebooks hingegen integrieren oft Bildschirme mit kurzer Response Time, um Schliereneffekte bei Computerspielen zu vermeiden. In diesem Bereich stößt man auch häufiger auf spiegelglatte Displays: Auf den ersten Blick sehen diese zwar gut aus, allerdings kann der Spiegeleffekt vor allem bei Sonneneinstrahlung und im Freien enorm stören. Sitzt man öfter zu zweit vor dem Bildschirm, sollten auch die Blickwinkel überprüft werden.

Als Nachfolger der Leuchtstoffröhren sind übrigens in den aktuellen Modellen sehr häufig LEDs zur Hintergrundbeleuchtung zu finden. Diese sollen nicht nur langlebiger und gleichmäßiger sein, sondern zehren auch weniger stark am Akku.

 
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