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Notebook Kaufberatung - welcher Laptop für wen?

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Wer sich ein neues Notebook kaufen möchte, steht zunächst vor einer fast unüberschaubaren Anzahl von verschiedenen Modellen. Um den geeigneten Rechner zu finden, sollte man sich daher genau überlegen, für welche Aufgaben dieser später eingesetzt werden soll. Soll er als Zweitgerät oder mobiler Computer für unterwegs dienen? Muss er mit anspruchsvollen Anwendungen wie 3D-Spielen fertig werden oder genügt auch ein günstigeres Modell mit schwächerem Prozessor? Die Redaktion von onlinekosten.de hilft bei der Kaufentscheidung.

Notebook Kaufberatung - Überblick

  • Seite 1: Displaygröße, -oberfläche und -beleuchtung
  • Seite 2: Prozessor, Akkulaufzeit, RAM und Festplatte
  • Seite 3: Grafik, Schnittstellen und Kommunikation
  • Seite 4: Tastatur, Touchpad, Extras und Fazit

Welche Größe darf es sein?

Zunächst stellt sich die Frage nach der passenden Größe. Für die meisten Anwendungen eignet sich sicherlich ein Brot-und-Butter-Modell mit 15,4 - beziehungsweise bei Breitbild-Geräten - 15,6 Zoll großem Display. Exemplare aus dieser Größenklasse sind aufgrund ihrer starken Verbreitung auch in der untersten Preisklasse zu finden und bieten einen ausreichend großen Bildschirm, um zu Hause halbwegs komfortabel zu arbeiten, sind aber gleichzeitig noch leicht genug, um auch mal transportiert zu werden. Wer einen Desktop-Ersatz sucht und den Laptop eher selten bewegt, ist mit der 17-Zoll-Klasse besser bedient, da der größere Bildschirm die Augen schont. Mittlerweile gehen die Geräte sogar bis 18 Zoll. Ein größeres Display verbraucht allerdings auch mehr Strom und in der Regel sind diese Notebooks eher der Multimedia- und Unterhaltungsklasse zuzuordnen und demnach mit stärkerer Hardware bestückt. Das alles mündet in einer kürzeren Akkulaufzeit. Für besonders mobile Nutzer eignen sich 14-Zoll-Varianten, Subnotebooks aus der 13-Zoll-Klasse oder die ehemals so beliebten Netbooks. Der Frage "Notebook oder Netbook" haben wir einen eigenen Ratgeber gewidmet. Dünne und leichte Subnotebooks haben gegen Ende des Jahres 2011 zudem unter der Schirmherrschaft von Intel als eine eigene Geräteklasse den Markt betreten: Als Ultrabook. Intel hat sich die Bezeichnung "Ultrabook" als Marke schützen lassen, sodass sich nur solche Geräte entsprechend nennen dürfen, die bestimmte Kriterien erfüllen. Daher ist garantiert, dass eine gewisse Bauhöhe nicht überschritten und eine vorgegebene Akkulaufzeit nicht unterschritten wird. Mehr dazu ist unserer Ultrabook-Übersicht und dem Ultrabooks Hands on zu entnehmen.

Asus Zenbook UX21E
Leichtes Ultrabook: Das Asus Zenbook UX21E (Test) wiegt nur 1,1 Kilogramm.

Display: Matt oder mit Spiegeleffekt

Unterschiede gibt es auch bei der Qualität und Auflösung des Displays. Wer das Notebook nicht als Desktop-Ersatz, sondern nur zwischendurch für alltägliche Dinge wie Surfen oder Textverarbeitung nutzt, wird sicherlich mit einem günstigen Modell auskommen. Soll der Laptop jedoch beispielsweise als Multimedia-Kiste oder zum Spielen dienen, macht sich ein besserer Bildschirm mit höherer Auflösung bezahlt. Wie auch bei TFT-Monitoren ist dabei zum Beispiel auf eine gleichmäßige Ausleuchtung zu achten. Kurze Reaktionszeiten sind für die meisten Anwendungen eher unerheblich – spezielle Gaming-Notebooks hingegen integrieren oft Bildschirme mit kurzer Response Time, um Schliereneffekte bei Computerspielen zu vermeiden. In diesem Bereich stößt man auch häufiger auf spiegelglatte Displays: Auf den ersten Blick sehen diese zwar gut aus und liefern knackige Farben, allerdings kann der Spiegeleffekt vor allem bei Sonneneinstrahlung und im Freien enorm stören. Doch auch hier gibt es Unterschiede; nicht jedes glatte Display spiegelt gleich stark. Außerdem kann eine hohe Helligkeit die Spiegelungen abfedern. Sitzt man öfter zu zweit vor dem Bildschirm, sollten zusätzlich die Blickwinkel überprüft werden. TN-Panel, die am häufigsten verbaut werden, haben hier das Nachsehen. Stabiler bleibt die Anzeige bei IPS-Bildschirmen.

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