Im Bereich Speicherkapazität hat sich im Vergleich zu den Anfangszeiten der Netbooks einiges getan. Musste der Nutzer ursprünglich mit ein paar GB Flashspeicher auskommen, bieten die aktuellen Geräte mindestens 160 GB, meistens schon 250 GB Speicherplatz – allerdings in Form von herkömmlichen Festplatten. Wer einen höheren Bedarf hat, muss – zumindest innerhalb des Garantiezeitraums – auf externe Speicher ausweichen. Herkömmliche Laptops aus der unteren Preisklasse haben allerdings auch nur wenig mehr zu bieten: ab 320 GB. Deutlich größere Kapazitäten reißen auch größere Löcher in die Brieftasche und sind eher bei Multimedia-Notebooks zu finden. Auch SSDs (Solid State Drives) werden vorwiegend in höherpreisigen Geräten verbaut, Netbooks mit diesen Speichermedien gibt es schon für unter 400 Euro.
Überblick
- Seite 1: Einführung, Abgrenzung Notebook und Netbook, Leistung
- Seite 2: Leistung Teil 2, Akkulaufzeit
- Seite 3: Speicherplatz, Display, Gewicht und Kommunikation
- Seite 4: Subnotebooks, Laufwerk und Fazit
Wie kompakt darf es sein?
Allerdings sind nicht nur die Hardware-Anforderungen der Anwendungen entscheidend, sondern auch die konkrete Nutzung. Wer zwar nur anspruchslosere Arbeiten wie das Tippen von Texten erledigen möchte, aber dafür häufig und lange am Rechner sitzt, wird auf die Dauer bei einem Netbook das 9 bis 10 Zoll "große" Display zu klein finden. Gerade beim Surfen ist das ständige Scrollen doch etwas nervig; Schuld ist die geringe Auflösung von 1.024x600 Bildpunkten. Die HD-Auflösung 1.366x768 gibt es erst ab 11 Zoll.
Gewicht: Sieg für das Netbook
Nutzer, die oft unterwegs sind und daher ein leichtes und kompaktes Gerät bevorzugen, sind wiederum gut mit einem Netbook bedient. In der Regel wiegen diese nur rund ein Kilogramm und sind somit nicht einmal halb so schwer wie ihre Kollegen ab 15,4 Zoll.
Mobiles Internet
UMTS ist meistens nicht integriert,
beim Vaio P aber schon. Bild: Sony
Wenn die kleinen Laptops schon so leicht und handlich und laut Hersteller ja auch vor allem zum Surfen gedacht sind, wäre natürlich eine große Auswahl an Kommunikationsschnittstellen wünschenswert. Meistens stehen aber nur LAN und eine WLAN-Anbindung zur Verfügung. UMTS-Module für mobiles Internet sind eher selten anzutreffen. Exemplare, die bereits ein solches Modul integrieren, haben wir zusammen mit größeren Laptops in der Übersicht UMTS Notebooks bis 1.000 Euro zusammengefasst. Ansonsten lässt sich die drahtlose Zugangsmöglichkeit auch nachträglich über einen UMTS-USB-Stick nachrüsten.