Security

TÜV-Tipps: Unterwegs das Notebook absichern

Mit dem Notebook unterwegs zu arbeiten, ist nicht nur praktisch, sondern kann auch ein Sicherheitsrisiko sein. Der TÜV Rheinland gibt Tipps für eine sichere Nutzung, wir zeigen, wie man Daten verschlüsselt.

Mobiles Internet© Robert Neumann / Fotolia.com

Die Möglichkeit mit dem Notebook Im Café die E-Mails abzurufen oder am Bahnhofs-Hotspot noch ein bisschen zu arbeiten, ist durchaus praktisch, kann aber auch ein Sicherheitsrisiko sein. Wird in einem unachtsamen Moment das Notebook gestohlen oder schlichtweg versehentlich liegengelassen, können Fremde unter Umständen auf die persönlichen Daten zugreifen. Der TÜV Rheinland hat einige Tipps zusammengestellt, um dies zu vermeiden.

Mitarbeiter schulen, Daten verschlüsseln

Private Nachrichten, Bewerbungsunterlagen und Fotos sollen auch privat bleiben, schwerer wiegt aber oftmals das Auslesen von geschäftlichen Daten. Der TÜV Rheinland empfiehlt Firmen daher, Mitarbeiter im Umgang mit mobilen Endgeräten wie PDAs oder Notebooks zu schulen und klar formulierte Sicherheitsrichtlinien zu verfassen. Festplatten – ob extern oder intern – sollten nach Auffassung der Informationssicherheitsexperten am besten über eine automatische Verschlüsselung verfügen. Hierzu weist der TÜV auch auf das kostenlose Programm TrueCrypt hin: Wie sich mit TrueCrypt Daten verschlüsseln lassen, haben wir bereits in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengestellt. Weitere Sicherheitstipps finden sich auch in unserer Ratgeber-Sammlung.

Bei beengten Platzverhältnissen, zum Beispiel in der Bahn, wird unweigerlich auch der Sitznachbar zum Mitleser. Schon 2008 bot unter anderem Dell ein Notebook mit Sicherheitsdisplay an, das über künstlich verkleinerte Blickwinkel vor neugierigen Augen schützt. Folien mit ähnlichem Effekt gibt es auch als Do-it-yourself-kit.

Um Unbefugte am Kopieren von Daten zu hindern und das Aufspielen von Schadcode via USB-Stick zu erschweren, wird außerdem dazu geraten, die USB-Ports von Notebooks nur für unternehmenseigene Sticks und externe Festplatten freizugeben. Im Großen und Ganzen ist zusätzlich – wie auch für Log-Ins auf Websites – ein möglichst schwieriges Passwort ratsam. Dieses sollte dem TÜV zufolge am besten auch vor den Ruhemodus geschaltet werden, sodass das System auch während einer kurzen Abwesenheit des Anwenders geschützt ist. Zusätzliche Sicherheit lieferten Smartcards oder Security-Token.

(Saskia Brintrup)

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