Surfmusik.de zählt mittlerweile zu den Urgesteinen des Internetradios. Die hier aufgelistete Kanalsammlung umfasst nach Angaben des Betreibers mehr als 6000 Radiosender – mit wachsender Tendenz. In einer explorerähnlichen Struktur sind alle verfügbaren Stationen nach Standort und Genre sortiert. Die Musikstile reichen von 50er Jahre Oldies über Drum'n'Bass, Flamenco und Jazz bis hin zu Pop, russischen Chansons und Volksmusik – selbst durch den amerikanischen Polizeifunk können sich die Hörer zappen. Als kleinen Sonderbonus bietet Surfmusik.de seinen Nutzern auch Zugriff auf über 500 internationale
TV-Sender, die ihr Programm über den Netzäther streamen.
Senderübersicht - nach Standort und Genre sortiert. Bild: onlinekosten.de
Ohne Client direkt aus dem Netz streamen
Klarer Vorteil von Surfmusik.de ist seine Einfachheit. Radiohörer müssen keinen zusätzlichen Client installieren, sondern können sich nach Eingabe der Adresse direkt in das laufende Programm ihres Lieblingssenders einschalten. Einzige Voraussetzung ist eine sowieso meist vorinstallierte Version des
Windows Media Players beziehungsweise des
Realplayers – letztendlich entscheiden die einzelnen Radiostationen über das Empfangsprogramm. Der empfangene Ton kann es bei einer Klangqualität von 128 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) locker mit jeder CD aufnehmen, jedenfalls solange der Nutzer über einen Breitbandanschluss verfügt. Bei Analog- oder
ISDN-Surfern kann sich unter Umständen ein dumpfes Rauschen einmischen, schlimmstenfalls kommt es bei der Übertragung zu regelmäßigen Aussetzern und Abbrüchen.
Freeware-Tool erleichtert den Hörgenuss
Der Surfmusik.de-Client. Bild: onlinekosten.de
Seit einiger Zeit bietet Surfmusik.de eine gleichnamige Software an, die einen erweiterten Funktionsumfang aufweist. Das ein Megabyte kleine Freeware-Tool bietet zusätzlich zum Hörangebot nützliche Such- und Filterfunktionen und automatische Aktualisierungen der Senderliste. Zudem lassen sich eigene Favoritenlisten anlegen. Wer häufig zwischen den einzelnen Radioangeboten wechselt, wird sich ebenfalls über die ausführliche Kanal-Historie freuen. Weiterer Vorteil: während des Hörens kann man getrost den Browser schließen, denn das Surfmusik-Programm verrichtet seine Arbeit als minimiertes Icon von der Startleiste aus.