Anzeige:

Last fm – Kostenlos Musik hören

Anzeige

Als im Jahr 2002 der Startschuss für ein kleines Radioprojekt im Internet fiel, konnte noch keiner ahnen, dass sich Last fm zum beinahe konkurrenzlosen Branchenprimus entwickeln würde. Heute bietet der Netzsender Hörern in verschiedenen Ländern ein individuelles Hörerlebnis und kann dabei auf Millionen gespeicherter Songs und eine Auswahl kostenlos herunterladbarer MP3-Dateien zurückgreifen – in CD-Qualität versteht sich. Wer in in Deutschland, Großbritannien oder in den USA wohnt, kann das Musikstreaming im Browser kostenlos nutzen. Lediglich für Premium-Features fällt eine Gebühr an. Für lauschwillige Surfer hat sich die Redaktion von onlinekosten.de einmal auf der Plattform umgesehen und ein wenig am Radio gedreht: das Ergebnis kann sich hören lassen.

Last fm - kollektives Hörerlebnis

Wer bei Last fm einschaltet, wird beim Hören nicht alleine gelassen. Das Netzradio bezeichnet sich selbst in aller Bescheidenheit als "soziale Musikrevolution" – sollte es sich wirklich um eine Revolution handeln, so muss es eine sehr große sein: Millionen von registrierten Mitgliedern können sich innerhalb der Community untereinander austauschen. Das bleibt nicht ohne Folgen für das individuelle Radioerlebnis. Schon auf der Oberfläche unterscheidet sich Last fm von seinen Konkurrenten. Nutzer bekommen eine eigene Profilseite gestellt, die sich mit dem Twitter- und Facebook-Profil sowie Blog verknüpfen lässt. Dies ist auch der Ausgangspunkt für die Grüppchenbildung der Mitglieder: man schließt sich gemäß seines Musikgeschmacks zusammen, tauscht Erfahrungen und Nachrichten aus und bekommt den einen oder anderen guten Hörtipp. Doch die virtuelle Grüppchenbildung erfüllt innerhalb von Last fm einen weiteren, viel wichtigeren Zweck.

Hören, was (anderen) gefällt

Der heutige Anspruch an ein Internetradio besteht nicht länger darin, das zu spielen, was man kennt. Vielmehr schalten immer mehr Hörer ein, weil sie ihren musikalischen Horizont erweitern wollen. Doch wie findet man neue Songs, die einem auch wirklich gefallen? Musikdienste wie Pandora.com, das wegen lizenzrechtlichen Bestimmungen derzeit von Deutschland aus nicht zu erreichen ist, setzen auf sogenannte Songprofile: jedes Lied wird nach Kriterien wie Rhythmus, Stimmung und Instrumenteneinsatz bewertet. Sobald man also dem System mitteilt, dass man einen bestimmten Song gut findet, werden weitere, ähnliche der Playlist hinzugefügt.

Last fm hingegen funktioniert anders und macht es sich in dieser Hinsicht einfacher: Hier misst sich der Verwandtschaftsgrad zweier Songs an ihrer gemeinsamen Popularität. Das "Scrobbling" genannte Verfahren zeichnet das Hörverhalten einzelner Nutzer auf. Dabei kommt es nicht darauf an, welcher Player gerade verwendet wird (Last fm unterstützt unter anderem iTunes, Winamp und den Windows Media Player). Hintergrund der "Abhöraktion" ist es, musikalische Parallelen von Liedern aufzudecken – und zwar einzig in Fragen des Geschmacks, die eigentliche Qualität der Songs ist dabei erst einmal zweitrangig. Aufgrund dieser indirekten Empfehlung hören sich die Nutzer durch ein unsichtbar abgestecktes Genre und entdecken dabei immer wieder neue Lieder.

Last fm: Via App auch mobil und auf Netzwerk-Geräten

Last fm streamt seine Musik sowohl direkt über die Website als auch über einen Client, der für Windows, Mac OS X und Linux zur Verfügung steht. Radiohören via Client ist kostenpflichtig. Wer auch auf anderen Geräten scrobbeln möchte: Last fm ist via App auch auf dem iPhone, iPad und iPod touch, Android-Tablets- und -Smartphones, für Windows Phone sowie einigen Produkten von Onkyo, Logitech und Sonos nutzbar. Darüber hinaus lässt sich Last.fm in Spotify integrieren.



Last fm

Das Fazit
Last fm unterscheidet sich in vieler Hinsicht vom herkömmlichen Internetradio: es ist nicht jedermanns Sache, aus jedem kleinen Lieblingssong gleich ein kollektives Hörereignis zu machen. Dennoch: Last fm macht nach kurzer Eingewöhnungszeit Spaß. Viele Bands und Solokünstler nutzen mittlerweile die Plattform, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und täglich kommen neue hinzu. Ebenso verhält es sich mit den Nutzern, weshalb Last fm die ideale Gelegenheit bietet, nicht nur neue Musik, sondern gleich auch neue Freunde zu finden.
Bewertung
Programmvielfalt:
Bedienung:
Spaßfaktor:
Gesamteindruck:
Navigation
Internetradio
Internetradio aufnehmen
 
Weiterführende Themen
Musik Flatrates
Zattoo
Last.fm
Haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie eine Mail an info@onlinekosten.de.
 Suche

  Computer-News
Sonntag, 23.11.2014
Warum Preisvergleiche im Internet oft gar nicht so einfach sind
Tablet zum Sparpreis: Amazon reduziert Kindle Fire HDX 7 auf 99 Euro
Deutsche Achtklässler am Computer nur Mittelmaß
Bäm! Nom Nom! - Verhunzt das Internet unser Deutsch?
Samstag, 22.11.2014
BKA warnt vor wachsender Cyber-Kriminalität
Die Banken ringen mit der mobilen Konkurrenz
Freitag, 21.11.2014
Der Bezos-Effekt: "Washington Post" gratis auf Amazon-Tablets
Donnerstag, 20.11.2014
Acer Aspire R13: Convertibles mit neuer Display-Aufhängung im Handel
Apple will Beats-App auf iPhones und iPads vorinstallieren
BeoPlay H2: On-Ear-Kopfhörer von Bang & Olufsen für 199 Euro
Bye Bye Google! Firefox verwendet in Zukunft Yahoo
Aktivisten wollen Spionagesoftware auf Computern aufspüren
Jolla stellt erstes Tablet mit Sailfish OS vor
Linkin-Park-Konzert in Ultra-HD-Auflösung übertragen
Lufthansa-Piloten erhalten Microsoft-Tablet Surface Pro 3
Weitere Computer-News
Internet per Flat
Ob per Kabel oder mit VDSL: Erst eine Flat bringt richtig Spaß beim Surfen über die schnellen Internetleitungen.
Jetzt die Kabel-Angebote vergleichen oder neben der T-Home VDSL Verfügbarkeit die 1und1 VDSL und Vodafone VDSL Verfügbarkeit prüfen.
Alle günstigen Tarife hier in unserem DSL Preisvergleich.
Speedcheck
Zum Glück DSL verfügbar, mit großer Vorfreude bestellt und nun trotzdem enttäuscht? Gleich DSL Speedcheck machen.
Langsamer als versprochen? Dann im großen Flatrate Vergleich alle günstigen DSL Tarife anschauen und schnell wechseln.
Viele Angebote haben neben einer Telefonflatrate auch einen WLAN DSL Router inklusive.
Turbo Internet
DSL 16000 ist im Vergleich zu DSL 1000 oder DSL 2000 zwar schnell.
Mit VDSL geht es noch viel schneller: DSL 25000 und DSL 50000 brechen alle Rekorde im DSL Test.
Aber auch Internet über Kabel kann da mithalten.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs