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Netbook – die wichtigsten Infos zu Netbooks und Netbooks im Test

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Während die TFT-Monitore und Smartphones immer größer wurden, ist das Notebook in den vergangenen Jahren kompakter geworden. Angefangen hat der Schrumpfkurs 2007 mit dem ersten Asus Eee PC mit 7-Zoll-Display, der nicht nur eine neue "Größe" etablierte, sondern auch mit einem damals günstigen Preis von 299 Euro punkten konnte. Aufgrund des großen Erfolges kamen immer mehr Hersteller auf die Idee, eigene Mini-Laptops vorzustellen - die Geräteklasse Netbook als Sinnbild für günstige Mini-Rechner zum Surfen im Internet war geboren.

Netbook - später mit größerem Display

Später nutzten die Netbooks größere Bildschirme, in der Regel 8,9 bis 10,1 Zoll, und waren damit komfortabler zu nutzen als ihre kleineren Vorgänger. Mit dem "Netbook 2.0" hatte sich eine Art Standard festgesetzt, wobei allen voran ein Intel Atom Single-Core-Prozessor N270 mit 1,6 Gigahertz dazu gehörte. Dieser benötigt nur 2,5 Watt (TDP). Intel hat dadurch übrigens auch den Begriff Netbook geprägt, wobei dieser - anders als das Ultrabook des Chipriesen - keine eingetragene Marke ist, sondern sich allgemein als Bezeichnung durchgesetzt hat. Dennoch ging im Dezember 2008 die Firma Psion gegen den Begriff vor, da sie 1999 ebenfalls einen Rechner unter dem Namen "netBook" angeboten hatte.

Beschränktes Leistungsspektrum

Mit den folgenden Geräte-Generationen wurden die Netbooks mit Dual-Core-Varianten neuer Atom-Prozessoren etwas leistungsstärker und einige Anbieter experimentierten sogar mit Netbooks mit Touchscreen, Subwoofer, dedizierter Grafikkarte oder Dual-Grafik; wie im Asus N10 und Aspire One 532G mit Nvidia Optimus. Im Regelfall basieren die Netbook-Minis aber auf CPU-internen Grafikchips, 1 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer herkömmlichen Festplatte. Wer höhere Ansprüche an Rechen- und Grafikleistung stellt, für den ist ein Netbook kein adäquater Ersatz für ein großes Notebook. Insbesondere die geringe Bildschirmauflösung weist die Minis in ihre Leistungsschranken. Nicht alle Programme oder Websites lassen sich auf dem begrenzten Pixel-Platz korrekt anzeigen und HD-Videos abspielen und auch tatsächlich anzeigen zu können, das bleibt neueren Modellen mit AMD-Innenleben vorbehalten. Trotz Verzicht auf einen Intel Atom sind auch diese als "Netbook" bekannt, bedingt durch ihre geringe Größe und den günstigen Preis.

Mittlerweile sind nur noch wenige klassische Netbooks am Markt verfügbar: Die Absatzzahlen sinken und viele Hersteller haben sich aus dem Geschäft zurückgezogen. Die Nutzer greifen lieber zum Smartphone oder Tablet PC, denn zum Surfen genügt deren Leistung zweifelsohne - und durch starke mobile Grafikchips und die passenden Apps lässt sich das Einsatzgebiet beliebig erweitern. Mit einer Tastatur oder einem Tastatur-Cover ist so manches Tablet außerdem im Handumdrehen fast wie ein Notebook nutzbar. Darüber hinaus sind auch klassische Laptops günstiger geworden und die billigsten Geräte kaum noch teurer als damals das erste Netbook von Asus.

Asus Eee PC - mittlerweile auch als Multitouch Convertible
Der erste Eee PC war nur 7 Zoll groß, später erschien der Eee PC auch als Convertible-Tablet mit Multitouch-Display.
Bilder: Asus

Netbook Test

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