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Simfy – Musik Streaming kostenlos und als Premium-Variante

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Ähnlich wie die Desktop-Anwendung von Napster ist der simfy Player optisch unaufdringlich und teilt sich iTunes-ähnlich in einen Hauptbereich mit Charts, Radiokanälen sowie Genres und eine Seitennavigation. Der eigentliche Player gleicht dem Abspieler auf der Website: ein grauer Streifen mit großen Buttons. Playlists lassen sich bequem per Drag&Drop erstellen. Um sie auf ein iPhone, einen iPod touch oder ein Smartphone mit Android-Betriebssystem zu übertragen, müssen sie über die entsprechende Schaltfläche "offline verfügbar" gemacht werden.

Simfy App

Die simfy-App für Smartphones und iPhones bietet mit einer Internetverbindung den größten Nutzen. Nur dann kann sich der Nutzer in seinen Account einloggen, nach Musik suchen und sich über den Button Entdecken Anregungen holen. Simfy zeigt dort neue Alben und beliebte Künstler, die Auswahl ist jedoch eher klein – bei Weitem nicht so umfangreich wie am Desktop. Wer über ein Handy mit WLAN-Unterstützung verfügt oder generell mobilen Datenverkehr verhindern möchte, kann die 3G-Snychronisation in den Optionen abstellen. Auch ein kompletter Offline-Modus lässt sich auswählen. In diesem Fall beschränkt sich die App auf das Abspielen von Offline-Playlists. Eine beispielhafte Wiedergabeliste stellt simfy vorab bereit. Zudem ist die Steuerung per Bluetooth möglich.

simfy player
Wer es übersichtlicher mag und Playlists für das iPhone oder Smartphone mit Android vorbereiten möchte, kann kostenlos den simfy Player herunterladen. Screenshot: onlinekosten.de

Über simfy

Hinter simfy steht ein deutsches Unternehmen mit Sitz im Köln. Der Streaming-Anbieter ist im Mai 2010 gestartet und hat ein Abkommen mit der GEMA geschlossen. Eigenen Angaben zufolge ist der Service sowohl in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz einer der marktführenden Musikdienste. In Zukunft soll simfy in weiteren Ländern nutzbar sein.

Fazit zu simfy

Größter Konkurrent von simfy ist derzeit Spotify. Seit der bekannte Anbieter aus Schweden, der in seinem Heimatland bereits seit 2008 nutzbar ist, auch in Deutschland das Feld betreten hat, ist für simfy das Alleinstellungsmerkmal - ein kostenloser Zugang - verloren gegangen. Stattdessen buhlen nun beide Streaming-Flatrates mit Gratis-Accounts um die Kunden, die zunächst nichts für ihren Musikgenuss bezahlen möchten. Einen komplett kostenlosen Zugriff zu finanzieren, ist nicht einfach. Simfy hat seinen Gratis-Zugang bereits mehrfach eingeschränkt. Zur Kostprobe, um den Dienst auf Herz und Nieren zu prüfen, reichen die zwei gebotenen Monate aber immer noch aus. Zudem ist es nicht ausgeschlossen, dass nicht auch Spotify früher oder später am Gratis-Streaming sägt. Preislich befindet sich simfy auf Augenhöhe mit den anderen Services und steht auch in Bezug auf die soziale Komponente den übrigen Betreibern in nichts nach. Punkten kann simfy außerdem mit der einfachen Bedienung.

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