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Microsoft: Zehn Gründe für den Umstieg von Windows 7 auf Windows 10

In rund einer Woche erscheint Windows 10. Microsoft will den Nutzern von Windows 7 das kostenlose Upgrade auf Windows 10 schmackhaft machen und weist auf die Vorteile seines neuen Betriebssystems hin.

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Microsoft schlägt derzeit kräftig die Werbetrommeln für sein neues Betriebssystem Windows 10, das am 29. Juli veröffentlicht wird. Für die Nutzer der Vorversionen Windows 7 und Windows 8 soll das Upgrade auf Windows 10 kostenlos sein. Windows 7 ist bereits in die Jahre gekommen, es erschien im Herbst 2009. Doch immer noch ist das Betriebssystem bei vielen Computernutzern im Einsatz, die sich größtenteils zufrieden zeigen. Das System funktioniert, das beliebte Startmenü ist vorhanden und es gibt keinen umstrittenen Kachel-Desktop wie beim Nachfolger Windows 8. Warum also von Windows 7 auf Windows 10 umsteigen? Zehn Gründe dafür liefert Microsoft jetzt kurz vor dem Release-Termin.

Kostenloses Upgrade und neue Funktionen

Microsoft weist darauf hin, dass Windows 7 Nutzer innerhalb eines Jahres nach Verfügbarkeit von Windows 10, also bis Sommer 2016, kostenlos auf das neue Betriebssystem upgraden können. Das kostenlose Upgrade lässt sich online unter http://www.microsoft.com/de-de/windows/windows-10-upgrade reservieren. Auf dem Rechner muss Windows 7 mit Service Pack 1 installiert und das automatische Windows Update aktiviert sein.

Das Startmenü ist in Windows 10 wieder vorhanden. Beim Update auf Windows 10 bleiben persönliche Daten und Einstellungen erhalten, die Festplatte wird nicht formatiert. Neu im Startmenü: Ein Bereich erlaubt direkten Zugriff auf favorisierte Apps, Programme, Kontakte und Webseiten. Als besonderen Vorteil nennt Microsoft die einheitliche Nutzung von Windows 10 auf allen Geräten, seien es Notebooks, Smartphones, Tablets oder die Spielkonsole Xbox. Mittels der Continuum-Funktion wechselt Windows 10 automatisch in den für das jeweilige Gerät vorgesehenen Modus. Es wird zudem nur einen Windows Store für alle Geräte geben.

Cortana und Microsoft Edge mit an Bord

Unter Windows 10 lassen sich die neuen Office Mobile Apps Word, Excel und PowerPoint nutzen, die auch für die Touch-Bedienung optimiert sind. Mit an Bord von Microsofts neuem Betriebssystem sind außerdem Universal Apps wie Fotos, Karten, Mail, Kalender, Musik und Video. Der Internet Explorer wird in Windows 10 durch den neuen Browser Microsoft Edge abgelöst, der neue Funktionen mitbringt. Direkt auf einer Webseite lassen sich beispielsweise per Stift oder Tastatur Kommentare auf der Webseite einfügen und mit anderen teilen. Ebenfalls neu sind ein spezieller Lesemodus sowie die Unterstützung des Audio-Formats Dolby Advanced Audio. Die neue persönliche digitale Assistentin Cortana ist in Edge integriert und ermöglicht eine einfachere Web-Suche per Sprachsteuerung. Cortana ist lernfähig und wird mit Erscheinen von Windows 10 erstmals auf PCs und Tablets verfügbar sein. Nutzer erhalten bei Bedarf Empfehlungen von Cortana, die über Sprach- und Tastatureingabe nutzbar ist.

Windows 10 kommt mit integrierter DirectX 12-Technologie, das Betriebssystem eigne sich nach Angaben des US-Konzerns daher auch als Plattform für Gamer. Spiele der Xbox One Konsole sollen sich auf Windows 10 Tablets oder PCs streamen lassen. Spiele können dadurch mit Freunden auf verschiedenen Windows-10-Geräten gespielt werden. Das neue Betriebssystem soll auch bereits fit sein für zukünftige Trends wie Hologramme und das Internet der Dinge. Windows 10 dient laut Microsoft auch als Basis seines holografischen Computers HoloLens.

Windows 10 soll durch kostenlose Aktualisierungen stets auf dem neuesten Stand sein. Der Basis-Support endet 2020, die erweiterte Unterstützung durch Updates erfolgt bis 2025. Windows 7 sei dagegen etwa in Punkto Sicherheit nicht mehr auf dem neuesten Stand. Schließlich sei Windows 10 auch für Unternehmen ein Betriebssystem, das höchste Sicherheit, flexible Verwaltung und ein einfaches Ausrollen erlaube.

(Jörg Schamberg)

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