1996 legten vier israelische Studenten mit dem Programm ICQ (I seek you – Ich suche Dich) den Grundstein für die heutigen Instant Messenger. Bereits 1998 erzielten die Gründer eine Rekordsumme von 287 Millionen Euro, als AOL die Software-Schmiede schluckte. Im April 2010 verkaufte AOL ICQ aber an DST, Digital Sky Technologies, ein russisches Internet-Unternehmen. Als der erste Instant Messenger auf dem Markt ist ICQ auch heute noch eines der beliebtesten Chat-Programme.
Kunterbuntes ICQ
ICQ lässt sich kostenlos über die Homepage downloaden. Allerdings bedarf es einiger Einstellungen, will man von aufdringlichen Fenstern und nervigen Sound-Effekten verschont bleiben. An den unübersehbaren Werbebannern kommt man hingegen nicht vorbei. Punkten kann ICQ mit dem Funktionsumfang beim Text-Chat. So lässt sich der Online-Status nach Belieben einstellen und auch mit individuellen Nachrichten ausschmücken. Für eine bessere Übersicht lassen sich die verschiedenen Kontakte in mehrere Gruppen aufteilen. Auch den Versand von SMS-Nachrichten auf das Handy erlaubt ICQ. Mittels Push-to-Talk darf man seinen Buddys außerdem Sprach-Nachrichten schicken.
Über ICQ auf Facebook und Twitter zugreifen
Später kam die Unterstützung von sozialen Netzwerken hinzu. Seit ICQ 7 können Nutzer des Messengers direkt aus dem Programm heraus auf Twitter, YouTube und Facebook zugreifen.
Mit ICQ vom PC ins Festnetz anrufen
Außerdem bietet der Client ab der Version 5.1 auch Voice- und Video-Chat. Die nötigen Verknüpfungen sind jedoch versteckt, der Nutzer muss dafür erst die entsprechenden Häkchen in dem Menü "Xtraz" setzen. Klassische VoIP-Funktionen, die einen Festnetzanschluss überflüssig machen, bietet ICQ dabei nicht. Zwar ermöglicht das Programm Anrufe vom PC in das deutsche Festnetz; eine eigene Festnetznummer vergibt ICQ aber nicht. Auf Rückrufe aus dem Festnetz wartet der ICQ-Nutzer daher vergebens.
Neben der herkömmlichen ICQ-Version stehen Varianten von Pro7 und Sat1 bereit. Genau wie AIM und
Google Talk lässt sich ICQ zudem über den Browser nutzen. So muss die Software nicht installiert werden – praktisch im Internetcafé. Auf dem Handy ist der Chat ebenfalls angekommen und steht als App für das iPhone oder Handy mit Java-Unterstützung, Windows Betriebssystem oder Android zur Verfügung.
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ICQ
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Anbieter
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ICQ Download
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Unterstützte Protokolle:
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AIM, ICQ
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Dateiübertragung
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ja
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Voice-Chat:
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ja
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Video-Chat
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ja
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Gespräche ins Festnetz:
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ja
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Eigene Rufnummer im deutschen Festnetz
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nein
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SMS Versand / Empfang:
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ja / ja
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Betriebssysteme:
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Windows 98 / ME / 2000 / XP / Vista / Windows 7
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Mobile Version:
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ja (Windows / iPhone / Android / Java)
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Preis:
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kostenlos (Werbebanner)
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