Random Access Memory (RAM) wird auch als Arbeitsspeicher bezeichnet. Hier speichert der Computer alle Daten zur Laufzeit: Es ist eine Art Ablage für Daten, die von der Festplatte gelesen wurden und zum Arbeiten des Computers gebraucht werden. Hier werden zum Beispiel Programme, Treiber und der Kern des Betriebssystems abgelegt. Das RAM verliert alle abgespeichert Daten, sobald der Strom abgeschaltet wird.
Heutzutage wird in PC-Systemen so genannter Double Data Rate Speicher (DDR-RAM) eingesetzt. Diese Weiterentwicklung des Vorgängers Single Data Rate RAM (SDR-RAM) nutzt im Gegensatz zu normalem Speicher beide Flanken des Signals zur Übertragung von Daten, wodurch sich die Speicherbandbreite effektiv verdoppelt.
Die Übertragungsgeschwindigkeit des DDR-Speichers ist abhängig von der Taktgeschwindigkeit und der Anzahl der Speicherkanäle. Je nach verwendetem Mainboard-Chipsatz muss unterschiedlicher Speicher eingestzt werden. Passend zu den jeweiligem Chipsätzen gibt es vier verschiedene DDR-Speicher Typen: PC2700, PC3200, PC2-3200 und PC2-4300. Die Bezeichnung richtet sich nach der Bandbreite, also nach der maximalen Anzahl an Daten, die pro Sekunde auf den Speicherbausstein transferiert werden können. So hat ein PC 2700-Riegel beispielsweise eine Bandbreite von 2,7 Gigabyte pro Sekunde. Die Speicher-Taktraten reichen von 266 Megahertz bis 800 Megahertz.
Brandheiß: Dual Channel DDR Speicher
Der sogenannte Dual Channel DDR Speicher ermöglicht theoretisch eine Verdopplung der Bandbreite ohne die Taktrate des Speicherchips zu erhöhen. Das Speicher-Interface arbeitet mit zwei Speicherkanälen, es werden daher zwei DDR-Speicherbausteine mit der gleichen Kapazität benötigt. Zum Einsatz kam die Technik erstmals in Verbindung mit Athlon XP-Systemen, inzwischen werden sie von Chipsätzen für den neuesten Athlon 64 und für den aktuellen Perscott Pentium IV unterstützt.