Intels CPU-Bezeichnung: Die Prozessornummern
Intel hat seit April 2004 eine spezielle Bezeichnung seiner Prozessoren eingeführt. So richten sich die Namen der CPUs nicht mehr nur nach der Taktrate sondern auch nach Architektur, Cache und Front-Side-Bus. Die Namen der Modellreihen wie Pentium oder Celeron bleiben zwar weiterhin bestehen, allerdings folgt dahinter eine Prozessornummer, wie zum Beispiel 535. Die erste Ziffer bezeichnet die Modellreihe, die weitern Nummer stehen für auf Performance der einzelnen Prozessor-Familien untereinander. Intel weist ausdrücklich darauf hin, dass die numerische Größe der Prozessornummern nicht als Vergleich für die Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Prozessor-Familie dient, sondern nur auf deren Spezifikation schließen lässt.
Intel Pentium 4

Aktuelle Pentium 4 Modelle basieren auf dem Prescott Kern: Sie sind in 90 Nanometer Technologie und für den neuen Sockel 775 gefertigt. Der eigentliche Prozessorkern wurde gegenüber dem Vorgänger Northwood (130 Nanometer) weiter verkleinert. Das ermöglicht höhere Taktraten von bis zu vier Gigahertz. Aktuell sind Prescott Pentium 4 Modelle mit Taktraten von bis zu 3,8 Gigahertz erhältlich. Die Größe des Caches beträgt bei diesem Prozessor einen Megabyte, der Front Side Bus arbeitet mit 800 Megahertz. Mittlerweile unterstützt der Pentium 4 ebenfalls 64-Bit, allerdings erst aber der
Modellnummer 6.
Intel Celeron

Celeron D nennt Intel die abgespeckte Version des Pentium 4 Prescotts, die zwar deutlich günstiger, aber nicht so leistungsfähig ist. Dies liegt hauptsächlich an dem nur 256 Kilobyte großen Cache und an dem reduzierten Front Side Bus von 533 Megahertz.