Der Prozessor kontrolliert und steuert alle Vorgänge im PC und führt elementare Rechenoperationen durch. Ihm sind alle anderen Komponenten untergeordnet. Deshalb wird er auch als CPU (Central Processing Unit) = Zentralsteuerungseinheit bezeichnet. Es gibt derzeit fünf verbreitete Prozessortypen für Privatanwender von zwei führenden Herstellern: Den Pentium IV und den Celeron von Intel, den Athlon XP, den Athlon 64 und den Semptron von AMD. Für Großrechner wie Server gibt es außerdem noch den Intel Xeon, Intel Itanium und den AMD Opteron.
Leistungsmerkmale für Prozessoren sind neben der Taktrate, die in Hertz angegeben wird, auch die Größe des Caches und die Bus-Geschwindigkeit, mit der sie an die Northbridge angebunden sind (Front Side Bus). Bei der Angabe der Cachegröße ist insbesondere die Größe des so genannten Second-Level-Cache (L2-Cache) entscheidend. Daher wird bei den meisten Händlern nur dieser Cache angegben.
Der Prozessortakt gibt dem Prozessor die Geschwindigkeit vor, mit der er Befehle abarbeiten soll. Außerdem sorgt er dafür, dass alle Komponenten im System in Gleichklang funktionieren. Die Befehle haben bei herkömmlichen Prozessoren eine Länge von 32 Bit, beim Athlon 64 und bei kommenden Prozessortypen eine Länge von 64 Bit. 64 Bit Prozessoren bringen allerdings bisher keinen Geschwindigkeitsvorteil, da es noch keine entsprechende Software gibt, die 64 Bit kompatibel ist.
Der Front Side Bus verbindet den Prozessor mit dem Rest des Systems. Je schneller dieser Bus getaktet ist, desto mehr Daten können im Bus-System übertragen werden, und desto schneller arbeitet das System.
| Einstufung |
Intel CPUs |
AMD CPUs |
| Low-End |
Intel Celeron
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AMD Semptron, Athlon XP
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| Mittelklasse |
Pentium 4 Nothwood für Sockel 478
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Athlon 64 für Sockel 754
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| Top-Modelle |
Pentium 4 Prescott für Sockel 775
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Athlon 64 für Sockel 939, Athlon FX
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