Steckplätze
Zum variablen Einsatz verschiedenster Komponenten wie Grafikkarte, Soundkarte oder Netzwerkkarte gibt es mehrere Steckplätze auf dem Mainboard. Von diesen so genannten Slots gibt es derzeit 6 Typen:
PCI-Express: Mainboards der neuesten Generation haben einen PCI-Express x16 Port(PCIe) und mehrere PCIe X1 Ports. Der x16 Port ersätzt mit der extrem hohen Übertragungsrate von vier Gigabytes pro Sekunde den AGP-Port als Grafik-Schnittstelle. PCIe X1 Ports bieten eine Übertragungsrate von bis zu 450 Megabyte pro Sekunde und ersetzten die alten PCI-Slots.
AGP: die veraltete Lösung zur Anbindung der Grafikkarte. Man erkennt den AGP-Slot an seiner braunen Färbung.
PCI: Diese Slots dienen der Erweiterung des PCs mit neuen Funktionen, beispielsweise Soundkarten, TV-Karten, Netzwerkkarten usw. Im Schnitt hat ein heutiges Mainboard ungefähr fünf davon, man erkennt sie an ihrer weißen Färbung.
ISA: Dieser veraltete Standard wurde früher benutzt um den PC zu erweitern. Man findet heutzutage - wenn überhaupt - nur noch einen oder zwei dieser Slots auf einem Mainboard.
CNR / ACR: Für diese Erweiterungsslots gibt es nur wenige Produkte auf dem Markt, meistens werden Karten im CNR / ACR-Format für extrem billige OEM-Produkte genutzt.
Schnittstellen
Integrated Device Equipment (IDE) heißt die Standardschnittstelle für Festplatten und optische Laufwerke wie CD-Rom oder DVD-Laufwerk.
Speziell für den Anschluss von Festplatten, die inzwischen eine sehr hohe Datenübertragungsrate erreichen, gibt es mittlerweile auf vielen Mainboards die Schnittstelle Serial-ATA. Ein Disketten-Anschluss darf natürlich auch nicht fehlen, auch wenn das Diskettenlaufwerk heutzutage immer mehr an Bedeutung verliert.
Am Mainboard befinden sich ebenfalls die Anschlüsse für externe Geräte wie Maus, Tastatur, Drucker.
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- Tastaturanschluss
- Mausanschluss
- USB-Ports
- Netzwerkschnittstelle
- Serielle Schnittstelle
- Serielle Schnittstelle
- Parallele Schnittstelle
- Sound Aus/Eingänge
- Gameport für Joysticks
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Die Universal Serial Bus (USB) Anschlüsse dienen, wie der Name vermuten lässt, dem universalen Anschluss von unterschiedlisten Geräte-Typen. Man kann an diesen Bus so ziemlich jeden Typ Gerät anschließen. In der neuesten Version 2.0 kann über den USB Anschluss eine sehr hohe Datenrate von bis zu 400 Megabit pro Sekunde übertragen werden.
Die serielle Schnittstelle (Com-Port) wurde in der Vergangenheit oft für Geräte benutzt, die keine hohe Bandbreite benötigen. So zum Beispiel Mäuse oder Telefonanlagen. Wie der Name schon andeutet, werden bei dieser Schnittstelle die Daten seriell, also nacheinander gesendet und empfangen, worin sich auch ihre geringe Geschwindigkeit der Datenübertragung begründet. Sie verliert mittlerweile stark an Bedeutung und wird ebenfalls wird von dem USB abgelöst.
Die parallele Schnittstelle (LPT), wurde früher hauptsächlich zum Anschluss von Druckern oder Scannern benutzt, da sie durch parallele Datenübertragung eine höhere Geschwindigkeit aufweist als die serielle Schnittstelle. Auch dieser Schnittstelle wird so gut wie keine Bedeutung mehr zugemessen, da alle modernen Drucker und Scanner mit USB-Anschlüssen ausgestattet sind.