Bevor sich der Nutzer für ein 3D-Monster zum Wert eines gut ausgestatteten Rechners entscheidet, muss er sich über die negativen Begleiterscheinungen bewusst werden. Die Verwendung zweier Grafik-Chips kann beispielsweise zu störenden Mikrorucklern führen. Auch die bekannten (konstruktionsbedingten) Probleme bei High-End-Grafikkarten, wie der hohe Stromverbrauch und die Lautstärke, rechtfertigen einen Preis von 600 Euro wohl nur für eine kleine Zielgruppe.
Grafikkarten im Vergleich – Inhalt
- Einleitung und Vorbereitung
- Einsteiger-, Mittelklasse- und High-End-Grafikkarten
- Frames um jeden Preis: Dual-Chip-Karten und Fazit
Keine Kompromisse: High-End ab 600 Euro
Die GTX 590 liefert sich mit der HD 6990 den Kampf um den Titel "Schnellste Grafikkarte der Welt". Bild: Nvidia
Das Flaggschiff von AMD, die Radeon HD 6990 mit zweimal 2 GB Speicher, erreicht seine Spitzenleistung mit Hilfe von zwei GPUs (zwei HD-6970-Chips). In die gleiche Kerbe schlägt die GeForce GTX 590 mit zweimal 1.536 MB Speicher von Nivdia für ebenfalls gut 600 Euro. Beide Karten liegen sowohl im Stromverbrauch (HD 6990: 375 Watt, GTX 590: 365 Watt) als auch auf der Leistungsebene sehr dicht zusammen, die HD 6960 bietet allerdings mehr Grafikspeicher.
Grafikkarten Ratgeber - Fazit
Das Verhältnis zwischen Nvidia und AMD ist deutlich ausgeglichener als bei der vorherigen Generation. Ein echter Fehlkauf kann bei den in diesem Grafikkarten Vergleich vorgestellten Modellen praktisch ausgeschlossen werden.
Vor dem Kauf sollten Interessierte unbedingt eine Preissuchmaschine bemühen, denn die Kostendifferenzen zwischen den Händlern schwanken erheblich. Auch das genaue Studium der angegebenen Spezifikationen kann vor bösen Überraschungen schützen.