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Grafikkarten Vergleich – die richtige Grafikkarte finden

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Auch in diesen Zeiten können PC-Gamer aus einer breiten Palette von Grafikkarten wählen. Die Grafikkartenschmieden Nvidia und AMD liegen in Bezug auf Preis und Leistung dicht beieinander, einen klaren Vorsprung kann sich keiner der Kontrahenten erkämpfen. Die Wahl der Karte hängt zum großen Teil also auch davon ab, welchen Hersteller man favorisiert.

Grafikkarten im Vergleich – Inhalt

  1. Einleitung und Vorbereitung
  2. Einsteiger-, Mittelklasse- und High-End-Grafikkarten
  3. Frames um jeden Preis: Dual-Chip-Karten und Fazit

Die Leistungsbeurteilung erfolgt auf Grundlage der echten Spieleleistung im Alltag. Synthetische Tests wie PC Vantage wurden nicht berücksichtigt. Die Preisangaben beruhen auf zum Zeitpunkt des Vergleichs aktuellen Angeboten bekannter Hardware-Händler.

Brauche ich überhaupt eine neue Grafikkarte?

Nvidia und AMD liefern ein großes Angebot für alle Leistungsansprüche. Allerdings ist die Grafik-Entwicklung in den letzten Jahren etwas ins Stocken gekommen, lediglich die Grafikschnittstelle DirectX 11 kann als echte Weiterentwicklung angesehen werden – und selbst diese wird viel zu selten genutzt. Der Hauptgrund: Ein Großteil der Spiele erscheint auch für die Konsolen Xbox 360 und PS3, die auf dem technischen Level von 2005 stehen und somit auf DirectX 9 setzen. Aufwendige und kostspielige Optimierungen für den PC nimmt kaum ein Spielentwickler vor. Dafür sorgt die Grafik-Stagnation auf der anderen Seite wiederum für einen positiven Effekt: Besitzer "älterer" Grafikkarten vom Schlage einer HD 4870 oder GTX 260 benötigen daher bis heute kaum ein Hardware-Update. Die Leistung reicht in den allermeisten Fällen noch locker aus, wie die Praxis zeigt:


Betagt aber noch brauchbar: Die HD 4850 stemmt selbst Crysis 2 noch. Screenshot: onlinekosten.de

Unser Testrechner mit einem Athlon X2 à 3,0 Gigahertz, 2 Gigabyte (GB) RAM und einer HD 4850 mit 512 MB Speicher erreicht bei Crysis 2 unter der Grafikeinstellung "Fortgeschritten" im Schnitt gut spielbare 30 Bilder pro Sekunde (FPS) bei einer Auflösung von 1.920x1.080 Pixeln (Full HD).

Die Mehrleistung der aktuellen Generation ist also vor allem für diejenigen Interessant, die auf DirectX 11 bestehen und zum Beispiel Nvidias 3D Vision oder AMDs Multimonitortechnik Infinity nutzen möchten.

Vor dem Kauf

Vor dem Kauf einer neuen Grafikkarte sollten einige Dinge beachtetet werden. Einer der wichtigsten Punkte: Der Prozessor muss ausreichend schnell sein, langsame CPUs bremsen schnelle Karten aus. Ein flotter Zweikerner ist das Minimum, noch besser ist natürlich eine Quadcore-CPU. Ein gutes Indiz für die Spieletauglichkeit einer Grafikkarte ist übrigens die Größe des Speicherinterfaces: Eine Gaming-Karte sollte mindestens über eine 128-Bit breite Anbindung verfügen. Karten mit weniger Bit werden im Folgenden deshalb auch nicht berücksichtigt,

Ausreichend Platz im Rechner

Klingt trivial, erspart aber später Frust beim Einbau der Grafikkarte: Besitzer einer Onboard-Grafik, die über den Kauf einer Karte nachdenken, müssen erstmals klären, ob ausreichend Platz im Rechner vorhanden ist. Moderne Grafikkarten sind nicht gerade kompakt und belegen meistens zweit Slots (Dual-Slot). Daher könnten sie mit einer bereits vorhanden Sound- oder TV-Karte kollidieren. Zudem ist die Abwärme der Grafikkarten nicht zu unterschätzen, es sollte also genug "Spielraum" vorhanden sein.

Stromversorgung


Das Netzteil muss genug Leistung liefern können. Bild: Chieftec

Die Stromversorgung der Grafikkarten fällt unterschiedlich aus. Generell gilt natürlich, je höher die Leistung, desto mehr Watt saugt die Karte aus dem Netzteil. Einsteigermodelle liegen bei etwa 100 Watt, Highend-Geschosse bei knapp 400 Watt unter Volllast. Schnelle Grafikarten benötigen also ein ausreichend dimensioniertes Netzteil. Je nach Kartenmodell muss das Netzteil über einen oder mehrere 6-Pin beziehungsweise 8-Pin Stromanschlüsse verfügen. Mehr Informationen zum Thema Stromversorgung finden sich in unserem Artikel "PC selber bauen".

 
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