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PC Tuning - Den PC beschleunigen und putzen

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Frühjahrsputz ist einer dieser saisonal bedingten Bräuche, die bekannt, aber nicht unbedingt beliebt sind. Meist bezieht sich der Begriff auf die heimischen vier Wände. Bei dieser Gelegenheit hat sich aber eigentlich auch der beste Freund des Menschen – der PC – eine Komplettreinigung verdient, schließlich muss er bis zu 24 Stunden am Stück arbeiten, teilweise sieben Tage die Woche. Soviel Einsatz geht natürlich nicht spurlos am Rechner vorüber. Unter der Last von Staub, überflüssigen Programmen und gigabyteweise Datenmüll bricht irgendwann auch der schnellste Rechner zusammen. Um das zu vermeiden und den PC zu beschleunigen, empfiehlt es sich, ihm einmal jährlich eine Kur zu gönnen.

PC Tuning - Los geht's

Die besteht im Wesentlichen aus zwei Schritten: Erst einmal wird die Hardware auf Hochglanz gebracht, anschließend kann sich der PC-Freund der Pflege des Betriebssystems widmen.

Das Reinigen eines PCs ist keine Zauberei, sofern einige Sicherheitstipps beherzigt werden. Bevor man sich am dem Rechner zu schaffen macht: Netzstecker ziehen. Danach gilt es, sich erst einmal zu erden, um eventuell vorhandene statische Aufladung abzuleiten – darauf reagieren Mainboard, Grafikkarten und Co. allergisch. Hierfür eignet sich beispielsweise ein Heizkörper oder auch ein Wasserhahn. Dann alle Geräte wie Monitor und Drucker vom PC trennen. Das Gehäuse lässt sich nun einfach öffnen, zur besseren Reinigung sollten gleich beide Seitenwände samt Gehäuseoberseite demontiert werden.

Grobe Verunreinigungen und auf Rattengröße mutierte "Wollmäuse" können mit einem handelsüblichen Staubtuch verscheucht werden. Mit viel Fingerspitzengefühl lässt sich auch ein Staubsauger (kleinste Stufe) zum Reinigen einsetzen, dabei aber genug Abstand zum Mainboard bewahren, um keine Jumper einzusaugen. Der Sauger eignet sich auch prima zum Säubern der Lüftungsschlitze. Die feine Staubschicht, die sich auf dem Mainboard und den diversen Karten breit macht, wird man am besten mit einem weichen Pinsel los.

staublüfter3.JPG
Das ist die unschöne Wahrheit: Ein CPU-Lüfter nach
etlichen Betriebsjahren aus der Nähe betrachtet.
Bild: onlinekosten.de

Ein besonderes Augenmerk sollte auf die Lüfter gelegt werden: Stark verschmutzt laufen diese unruhig, werden dadurch lauter und bringen weniger Leistung. Im schlimmsten Fall quittieren sie ganz den Dienst, was schnell zum Hitzetod der Hardware führen kann. Außerdem verfügen fast alle Lüfter mittlerweile über Temperaturfühler und können so die Drehzahl anpassen. Liegt der Sensor unter einer dicken Staubschicht, liefert er zu hohe Werte. Die Folge: Der Lüfter arbeitet unter Volllast und ist entsprechend laut. Zur gründlichen Reinigung hat sich hier der Einsatz von herkömmlichen Wattestäbchen bewährt.

 
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