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Open Office – die kostenlose Alternative zu Microsoft Office

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Open Office

Programme zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und für Präsentationen dürfen auf keinem PC fehlen. Microsoft bietet hierzu das Komplettpaket Office an, das im kommenden Jahr in der Neuauflage Office 2010 erscheint. Das aktuelle Office 2010 kostet als Vollversion aber mehrere hundert Euro und als abgespeckte Home and Student-Variante immerhin rund 100 Euro. Günstiger beziehungsweise komplett kostenlos geht es mit Open Office.

Open Office - komplette Software-Suite

Die Freeware vereint genau wie der kostenpflichtige Konkurrent diverse Bürosoftware-Anwendungen unter einem Dach. Den Nutzern stehen der Writer, eine Textverarbeitung wie Microsoft Word, Calc als Pendant zu Excel, Base, ein Datenbank-Tool à la Access, das Zeichenprogramm Draw und die Präsentations-Software Impress zur Verfügung. Wer nur ein Element benötigt, kann dieses auch einzeln installieren. Der Funktionsumfang der einzelnen Anwendungen ist groß – der Writer ermöglicht unter anderem ebenso wie Word Fußnoten, Makros, eine Rechtschreibprüfung und einen erweiterten Grammatik-Check.

Microsoft und Open Office unterstützen sich

Auch wenn Open Office und Microsoft Office konkurrieren, sperren sie sich gegenseitig nicht (mehr) aus. Open Office bringt zwar eigene Dateiendungen mit, ermöglicht zum Beispiel im Writer aber auch die Speicherung als TXT- oder Word-Datei mit dem Kürzel .doc. Im umgekehrten Fall hat Microsoft mit dem Service Pack 2 für Office 2007 die Integration des ODF-Standards (Open Document Format) hinzugefügt. Im Klartext bedeutet dies: Microsoft Word kann jetzt Open Office-Dokumente mit der Endung .odt öffnen, Excel verarbeitet nun ods-Dokumente und auch die Präsentations-Tools Impress und PowerPoint verstehen sich untereinander.

Office to go

Eine praktische Zusatzfunktion ist Open Office Portable. Die Sonderversion eignet sich für tragbare Geräte wie USB-Sticks und muss auch nur auf diesen installiert werden. Anschließend lässt sich der Stick oder die externe Festplatte an jeden beliebigen Computer anschließen und ermöglicht einen sofortigen Zugriff auf das Open Office-Paket. Eine Installation auf dem Rechner ist dann nicht mehr erforderlich.

Open Office Software-Suite
Open Office schnürt diverse Büro-Anwendungen zu einem Komplettpaket. Screenshot: onlinekosten.de

Einige Nutzer schrecken vor Freeware zurück, da sie fehlende Kompatibilität fürchten und lokalisierte Versionen vermissen. Bei Open Office ist die Angst unbegründet: Die Software-Suite steht in zig Sprachen – unter anderem auch in Deutsch – zur Verfügung und unterstützt die Betriebssysteme Windows, Linux und Mac OS X. Der Download von Open Office ist über die Website möglich.

Die Software wird vom Open Office.org Projekt herausgegeben, Oracle vertreibt außerdem eine eigene, kostenpflichtige Variante der Office-Programme. Im Herbst 2010 gründeten Mitglieder von Open Office.org die "The Document Foundation", die ihrerseits die Entwicklung vorantreibt: mit LibreOffice.

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