Anzeige:

Gimp – ein Bildbearbeitungsprogramm, das komplett kostenlos ist

Anzeige
Gimp

Grafiker, Web-Designer und andere Nutzer, die hohe Ansprüche an ein Bildbearbeitungsprogramm stellen, kommen kaum um Adobes Photoshop herum – die Software ist im Profi-Bereich Marktführer. Das Programm steht mittlerweile in Version CS5 bereit und bietet unzählige Funktionen. Günstig ist der Spaß natürlich nicht: Rund 1.000 Euro verlangt Adobe für die reguläre Version, bei der Extended-Variante schrumpft der Kontostand um weitere 500 Euro. Auch das abgespeckte Photoshop Elements 9 für Privatnutzer schlägt immerhin noch mit etwa 80 Euro zu Buche. Wer sich dies sparen möchte, sollte einen Blick auf das "GNU Image Manipulation Program", kurz Gimp (www.gimp.org), werfen - ein Bildbearbeitungsprogramm, das komplett kostenlos ist.

Gimp: Aufteilung in Fenster

Ein Vorteil von Gimp ist, dass das Programm nicht nur auf Windows-Rechnern, sondern auch auf Mac OS X- und Linux-Systemen läuft. Der Hauptunterschied zu anderen Bildbearbeitungsprogrammen fällt schon beim ersten Start auf: Gimp zeigt die verschiedenen Programm-Bestandteile nicht in einem Hauptfenstern, sondern in mehreren kleinen Fenstern an, die der Nutzer nach Belieben verschieben kann. Zugegeben, die Bedienung und das Handling der Einzelteile erscheint anfangs etwas kompliziert, hat man sich daran gewöhnt, geht das Arbeiten aber flott von der Hand. Das "Herz" ist das Werkzeugfenster, über das Gimp auch beendet wird.

Gimp bietet viele Funktionen

gimp-fenster-kl.jpg
Die Standard-Ansicht vom Gimp.
Screenshot: onlinekosten.de
Zum Vergrößern anklicken.

Die Zahl der Möglichkeiten reicht zwar nicht ganz an Photoshop heran, Gimp hat dennoch einiges mehr zu bieten als das reine Nachbearbeiten von Fotos, die mit der Digitalkamera aufgenommen wurden. Für diese Zwecke lassen sich zum Beispiel Unebenheiten im Gesicht kaschieren, perspektivische Verzerrungen beheben, die durch eine schief-gehaltene Kamera entstanden sind, oder Farbe, Sättigung und Kontrast verstellen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Zeichen- und Effekt-Werkzeugen sowie Filter. Mit Gimp lassen sich nicht nur Pfade erstellen, sondern auch verschiedene Ebenen übereinander legen, um umfangreiche Gestaltungen vorzunehmen. Eine Übersicht über die Funktionen gibt es auf der Gimp-Website.

Fazit: Kann viel, kostet nichts

Das Programm unterstützt verschiedene Dateiformate, wie .jpg, .gif, .png und .tiff, auch Photoshop-Dateien können geöffnet und sogar inklusive der Ebenen bearbeitet werden. Mehrteilige Bilder mit Ebenen und Pfaden, die auch nach einem erneuten Öffnen bestehen bleiben sollen, müssen in dem hauseigenen Format .xcf gespeichert werden.

Insgesamt betrachtet, bietet Gimp eine Fülle von Möglichkeiten und lässt sich gut bedienen. Es eignet sich sowohl für kleinere Aufgaben, wie zum Beispiel zum Ändern der Bildgröße oder zum Zuschneiden, als auch für aufwendigere Arbeiten. Es ist eines der besten Beispiele für freie Software, die keinen Vergleich zu den kommerziellen Programmen scheuen muss: eine ganz klare Empfehlung. Eine sehr umfangreiche, deutschsprachige Dokumentation findet sich im Internet unter docs.gimp.org/de.

Navigation
Freeware
 
Weiterführende Themen
Computer
Haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie eine Mail an hardware@onlinekosten.de.
 Suche

  Computer-News
Mittwoch, 30.07.2014
"Catan Anytime" von Microsoft: Im Browser wird jetzt gesiedelt
Android-Trojaner Koler erpresst auch PC-Besitzer
Dienstag, 29.07.2014
Justizminister Maas rät Snowden zu Rückkehr in die USA
Napster-Musikdienst knackt Marke von zwei Millionen zahlenden Nutzern
Montag, 28.07.2014
Media Markt gibt 19 Prozent Rabatt: Smartphones, Tablets & Co zum Schnäppchenpreis
Kampf um Kopfhörer: Bose verklagt Beats - Übernahme durch Apple schwieriger
Sonntag, 27.07.2014
Hannspree zeigt neues Hannspad: 10,1 Zoll Tablet mit Android 4.4. für 169 Euro
Post von Laura: E-Mail feiert 30. Geburtstag in Deutschland
Samstag, 26.07.2014
Sicherheitsexperten: Hacker für Unternehmen viel gefährlicher als die NSA
Freitag, 25.07.2014
So verhindern Sie das Tracking per Fingerprinting
Google verweigert Linklöschung bei einem Drittel der Anträge
Sky-Übernahme: BSkyB zahlt 6,75 Euro pro Aktie
Donnerstag, 24.07.2014
Amazon-Aktion: Kindle Fire HD ab 79 Euro
Hintergrund: So funktioniert Nutzer-Tracking per Canvas Fingerprinting (Update: Stellungnahmen)
Telekom killt Nutzer-Tracking per Canvas Fingerprinting
Weitere Computer-News
Mobilfunk Discounter
Inzwischen ist das Angebot an günstigen Mobilfunk-Tarifen sehr unübersichtlich.
Neben Billigmarken der großen Provider wie Simyo oder Fonic gibt es zahlreiche unbekanntere Discounter mit günstigen Preisen.
Eine Übersicht bietet unser Prepaid-Vergleich.
Internet per Flat
Ob per Kabel oder mit VDSL: Erst eine Flat bringt richtig Spaß beim Surfen über die schnellen Internetleitungen.
Jetzt die Kabel-Angebote vergleichen oder neben der T-Home VDSL Verfügbarkeit die 1und1 VDSL und Vodafone VDSL Verfügbarkeit prüfen.
Alle günstigen Tarife hier in unserem DSL Preisvergleich.
Mobiles Internet
Unterwegs und trotzdem Online: Mobiles Internet per UMTS macht's möglich.
Fast genauso schnell im Speed Test oder sogar schneller als ein regulärer Internetzugang.
Damit ist mobiles Internet neben Kabel digital auch als Alternative interessant, wenn die DSL Verfügbarkeit am Wohnort eingeschränkt ist.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs