Im Netz kursieren jede Menge effektive Programme, die dem Käufer das selbständige Bieten in letzter Sekunde abnehmen.
Ebay verbietet jedoch den Gebrauch solcher Software – sogenannte Sniper-Tools – in den AGB. Wer sich keinen gesperrten Account einhandeln möchte und auf Nummer sicher gehen möchte, sollte lieber selbst bieten, auch wenn eBay die Unterscheidung von manuellem und Sniper-Gebot sicherlich schwer fallen dürfte.
Verstöße melden
Ebenso verboten ist das Bieten auf eigene Artikel oder das bewusste Hochtreiben von Preisen. Wer Grund zur Annahme hat, dass hinter dem hartnäckigen Biet-Konkurrenten, der schon weit vor dem Angebotsende immer knapp überbietet, der Verkäufer steckt, kann den
Verstoß bei eBay melden.
Komfortabler: Der Sofort-Kauf
So ordnet man die Suchergebnisse nach ihrer Startzeit. Screenshot: onlinekosten.de
Viele eBay-Anbieter investieren bei ihren Artikeln zwischen 9 und 99 Cent Gebühr für die Option "Sofort Kaufen", die sich nach der Höhe des Startpreises richtet. Kurz Entschlossene können hier so manches Schnäppchen machen. Wird zusätzlich das Bieten angeboten, sollte man möglichst schnell zuschlagen. Aber Vorsicht: Um schnell darüber entscheiden zu können, ob ein Angebot wirklich günstig ist, sind eine schnelle Auffassungsgabe und eine gute Kenntnis der Preise Pflicht! Denn nicht jedes Sofort-Kaufen-Angebot ist tatsächlich günstig.
Auch kommt eine ausführliche Prüfung von Angebot und Verkäufer aufgrund der Zeitknappheit oft zu kurz. Käufer sollten daher versuchen, trotzdem einen kühlen Kopf zu bewahren.
Neue Auktionen abgreifen
Eine gute Chance auf Schnäppchen gibt es bei gerade erst eingestellten Sofort-Kaufen-Artikeln, die andere Bieter vielleicht noch nicht gesehen haben. Die Such-Ergebnisse lassen sich hierzu bei eBay auch nach der Startzeit sortieren.