Bei den Versandkosten sollte man keinesfalls übertreiben – nicht zuletzt weil eBay bereits
Obergrenzen für die Versandkosten erlassen hat. Fühlt sich der Bieter "abgezockt", wird er nicht oder zumindest weniger bieten. Berechnet werden sollten die tatsächlich anfallenden Kosten des Paketdienstes, zum Beispiel DPD, DHL oder Hermes. Ein kleiner Aufschlag für die Verpackung sollte erlaubt sein.
Auffallen um einen höheren Preis
Zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffen
kostenpflichtige Zusatzoptionen. Hierzu zählen unter anderem
Galeriebild, ein Vorschaubild innerhalb der Suchergebnisse, und
Fettschrift für eine fettgedruckte Artikelbezeichnung. Galeriebilder werden (je nach Kategorie) mittlerweile von der Mehrheit der Verkäufer genutzt, sodass das eigene Angebot ohne ein solches fast untergeht. Bei 1-Euro-Auktionen ist es kostenlos, ansonsten werden 75 Cent fällig. Ein größerer Blickfang ist sicherlich ein farbiger Hintergrund oder Rahmen, was jedoch mit 1,80/1,50 Euro (Privatverkauf) deutlich teurer ist.
Die ab 14,95 Euro einsetzbaren Top-Angebot-Optionen hingegen lohnen sich nur, wenn ein hochpreisiger Artikel mit starker Konkurrenz verkauft werden soll. eBay-Profis wissen, dass diese immer zuoberst gelisteten Auktionen keinesfalls die besten Angebote sind.
Käuferanfragen sollten möglichst zügig beantwortet werden. Screenshot: onlinekosten.de
Generell sei noch anzumerken, dass Fragen von Käufern möglichst zeitnah und präzise beantwortet werden sollten. Dies schafft Vertrauen und hält den Bieter bei der Stange.
Lohnt sich der Verkauf überhaupt?
Die
Höhe der einzelnen eBay-Gebühren lässt sich auf der eBay-Website einsehen. Generell sollte noch angemerkt werden, dass sich nicht jeder Dachbodenfund als Verkaufsschlager entpuppt. Üppig beworbene Auktionen, die dann bei einem Euro enden, verursachen nur zusätzliche Kosten.
In unserem
eBay Ratgeber finden Sie zusätzlich
Sicherheitstipps für den Verkauf bei eBay.