Betriebssysteme
Laptop© Iakov Kalinin / Fotolia.com

Betriebssysteme in der Übersicht

Windows, Mac, Linux - diese drei Betriebssysteme haben sich für Computer von Privatanwendern etabliert. Dabei ist Microsofts Windows ganz klar der Marktführer. Wir stellen hier kurz alle drei Systeme vor.

Windows - das Betriebssystem Nr. 1

Windows Logo

Windows ist nach wie vor der Platzhirsch und auf der absoluten Mehrheit der Heim-PCs installiert. Windows XP ist zwar schon fast zehn Jahre alt, kann aber aber immer noch auf einen hartnäckigen Nutzerkern vertrauen. Mit Vista hat Microsoft die Erwartungen der Kunden nur bedingt erfüllt, viele verblieben bei dem älteren Betriebssystem. Windows 7 wiederum hingegen gefällt und verkauft sich gut. Mit Windows 8 wurden einige Neuerungen eingeführt, die nicht so gut ankamen, etwa der Verzicht auf den Start-Button, der dann auch mit einem Update wieder zurückgeholt wurde. Windows 10 indes soll die Verschmelzung von mobilem und stationärem System, die mit Windows 8 schon eingeläutet wurde, vollenden. Der große Erfolg hilft Microsoft, seinen Vorsprung beizubehalten und hält die Nummer 2 auf Abstand.

Mac OS X - Herz der Apple-Welt

Mac OS

Auf dem Rang hinter Windows folgt Mac OS X, das Betriebssystem aus dem Hause Apple. Wer von Windows auf Mac OS X umsteigt, muss sich an neue Begriffe und neue Wege gewöhnen. Apples Betriebssystem gilt als besonders komfortabel und leicht bedienbar, Microsoft rückte bezüglich der Nutzerfreundlichkeit erst mit Windows 7 auf. Zusammen mit iPhone und iPad mit iOS sowie iPod und der Software iTunes hat Apple eine harmonierende Produktwelt geschaffen. Zwar ließe sich die Geschlossenheit des Systems als Nachteil verbuchen, wer jedoch von Kopf bis Fuß auf Apple eingestellt ist, wird das als Vorteil empfinden. Computerspiele allerdings erscheinen in erster Linie für Windows.

Linux - das Betriebssystem für Profis

Das Betriebssystem mit dem Pinguin belegt den dritten Platz und fristet eher ein Nischendasein. Immer noch ist Linux das Betriebssystem für extrem technikaffine Anwender, obwohl verschiedene Versuche unternommen wurden, das System auch für den Durchschnittsnutzer interessant zu machen. Attraktiv ist es schließlich schon allein aufgrund des "Anschaffungspreises": Linux ist kostenlos. Zu den Anfangszeiten des Netbook wagte Linux einen Sprung in den Massenmarkt, wurde auf dem Mini-Notebook aber schließlich doch durch Windows verdrängt. Eine nutzerfreundliche Linux-Distribution ist Ubuntu, die aber dennoch hier und da für einen Linux-typische Komplikationen aufweist.

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