Dann kann diese für wenig Geld in eine externe Festplatte verwandelt werden: Ab circa 20 Euro gibt es Laufwerksgehäuse, wahlweise für SATA und/oder IDE mit USB-2.0 Anschluss (zum Beispiel das
Gehäuse U-377PS von MS-TECH). Für das regelmäßige Sichern sehr großer Datenmengen empfiehlt sich ein Gehäuse mit flotter eSATA-Verbindung, falls am heimischen
PC ein entsprechender Anschluss vorhanden ist. Den Strom bezieht die Bastellösung über das Hausnetz. Dies wird auch bei anderen externen Festplatten so gehandhabt, es gibt jedoch auch Exemplare, die über USB mit Strom versorgt werden.
Externe Festplatte im Eigenbau
Ein solches Gehäuse kostet rund 20 bis 30 Euro. Bild: MS-TECH
Wer keine Festplatte mehr übrig hat, findet günstige Angebote im Fachhandel. Ebenfalls eine Überlegung wert ist die Anschaffung eines USB-Sticks oder einer
Speicherkarte. Bei mittlerweile erhältlichen Kapazitäten von bis zu 128 Gigabyte (GB) bietet sich zumindest genug Platz für das Sichern der persönlichen Dateien. Vorteile sind der geringe Platzbedarf und die praktische Handhabung, allerdings sind 50 bis 60 Euro für einen 16-GB-USB-Stick auch nicht gerade wenig. Die Preise für die kleinen Speicherriesen fallen aber stetig.
Zum Sichern reicht es natürlich alle relevanten Dateien von Hand, also mit einem Dateimanager wie den Windows Explorer, auf den Backup-Datenträger zu kopieren, was auf die Dauer aber wenig praktikabel ist – schließlich sollte das Backup immer auf den neuestem Stand sein.
Auch für diesen Fall gibt es eine passende Software. Windows XP und
Vista haben zwar entsprechende Tools an Bord, leider sind dort die Möglichkeiten zur Konfiguration arg begrenzt. Im Netz tummeln sich aber unzählige Backup-Programme, von denen einige kostenlos sind.
Wir haben keine Mühe gescheut und insgesamt fünf verschiedene Backup-Programme unter die Lupe genommen. Die Kandidaten heißen AutoCopy, Comodo Backup, FileHamster, Personal Backup und TrayBackup.