Der Alptraum jedes Computernutzers ist der unwiederbringliche Verlust aller Daten, sei es durch einen Defekt der
Festplatte oder einen aggressiven
Virus. Programme lassen sich neu installieren, Fotos aus dem Urlaub, persönliche und geschäftliche Dokumente, die geliebte MP3-Sammlung und noch vieles mehr befindet sich jetzt allerdings im Datennirvana. Eine Wiederherstellung durch eine auf Datenrettung spezialisierte Firma schlägt mit mehreren hundert Euro oder mehr zu Buche, sofern überhaupt möglich. Wohl dem, der sich Gedanken über eine Datensicherung macht. Unsere Redaktion zeigt mögliche Backup Lösung und hat fünf kostenlose Backup Freeware Programme unter die Lupe genommen.
Inhalt:
1. Backup per Datenträger
2.
Externe Festplatte im Eigenbau
3.
AutoCopy
4.
Comodo Backup
5.
FileHamster
6.
Personal Backup
7.
TrayBackup
8.
Backup Software Freeware im Vergleich: Fazit
Wohin mit den Daten?
Je nach Größe der zu sichernden Dateien kommen für die Datensicherung mehrere Möglichkeiten in Betracht: das Brennen auf CD/DVD, eine Sicherung auf einem Wechseldatenträger oder USB-Stick und zu guter Letzt die "modernste" Möglichkeit, das Online Backup.
Ein Backup schützt vor bösen Überraschungen. Bild: stock.xchng
Wirklich praktikabel ist das dauernde Brennen von CDs, DVDs oder gar Blu-ray Discs für die Datensicherung nicht: Die Silberlinge gibt es nicht umsonst und sie müssen später archiviert werden. Auch die Möglichkeit Daten im
Internet zu speichern scheidet für viele Anwender aus. Schließlich fehlt einmal hochgeladen jede Kontrolle über die Inhalte. Dass diese auch morgen noch verfügbar sind, wird zumindest bei den kostenlosen Diensten nicht garantiert - von eventuellen Sicherheitslücken ganz zu schweigen. Zudem kann der Großteil der Internet-Nutzer nur mit sehr geringer Geschwindigkeit Dateien ins WWW befördern, für ernsthafte Backup-Ambitionen ist dies viel zu langsam. Trotzdem seien hier stellvertretend die Dienste
Carbonite und
iDrive. Letzterer gewährt auch nicht-zahlenden Nutzer zwei Gigabyte Online-Speicher.
Bei der Festplatte muss es sich nicht zwingend um eine externe Ausgabe handeln, auch eine zweite interne Platte kann prinzipiell für Sicherungskopien verwendet werden. Das schützt zumindest vor einem Festplattenausfall, bei einem eventuellen Virenangriff sind dann aber auch die Backup-Dateien betroffen. Externe Festplatten sind in solch einem Fall immerhin im ausgeschalteten Zustand geschützt. Sie haben noch eine ausrangierte, aber funktionstüchtige Festplatte im Rumpelkeller?