Arbeitsspeicher (RAM)
Arbeitsspeicher© NorGal / Fotolia.com

Das Kurzzeitgedächtnis des PCs: RAM

Random Access Memory (RAM) wird auch als Arbeitsspeicher bezeichnet. Hier speichert der Computer alle Daten zur Laufzeit: Es ist eine Art Ablage für Daten, die von der Festplatte gelesen wurden und zum Arbeiten vom Computer gebraucht werden.

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Im RAM werden zum Beispiel Programme, Treiber und der Kern des Betriebssystems abgelegt. Das RAM verliert alle abgespeichert Daten, sobald der Strom abgeschaltet wird.

Heutzutage wird in PC-Systemen so genannter Double Data Rate Speicher (DDR-RAM) eingesetzt. Diese Weiterentwicklung des Vorgängers Single Data Rate RAM (SDR-RAM) nutzt im Gegensatz zu normalem Speicher beide Flanken des Signals zur Übertragung von Daten, wodurch sich die Speicherbandbreite effektiv verdoppelt.

Wie schnell ist der Arbeitsspeicher?

Die Übertragungsgeschwindigkeit des DDR-Speichers ist abhängig von der Taktgeschwindigkeit und der Anzahl der Speicherkanäle. Je nach verwendetem Mainboard-Chipsatz muss unterschiedlicher Speicher eingesetzt werden. Passend zu den jeweiligem Chipsätzen gibt es verschiedene DDR-Speicher-Typen, zum Beispiel PC2700 oder PC3200. Die Bezeichnung richtet sich nach der Bandbreite, also nach der maximalen Anzahl an Daten, die pro Sekunde auf den Speicherbausstein transferiert werden können. So hat ein PC-2700-Riegel beispielsweise eine Bandbreite von 2,7 Gigabyte pro Sekunde.

Dual Channel DDR Speicher

Der sogenannte Dual Channel DDR Speicher ermöglicht theoretisch eine Verdopplung der Bandbreite ohne die Taktrate des Speicherchips zu erhöhen. Das Speicher-Interface arbeitet mit zwei Speicherkanälen, es werden daher zwei DDR-Speicherbausteine mit der gleichen Kapazität benötigt. Zum Einsatz kam die Technik erstmals in Verbindung mit Athlon XP-Systemen.

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